#Adventsgast Tag 13 oder wie feiert Jessy Weihnachten?

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Wenn uns bewußt wird, daß die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden.

© Roswitha Bloch 

Mein 13. Adventsgast ist Jessy vom Blog Zwerg&Meer.

Jessy ist Baujahr ´86, aus dem Hansestädtchen Greifswald. Im Herzen ein Küstenkind. Verliebt in Hamburg, ihre Perle. 4 tolle Jahre dort verbracht und ihr Herz ist wohl dort geblieben.

Du kannst sie auch in Facebook, Twitter und Instagram finden.

Viel Spaß.

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Wie wir Weihanchten feiern?!

Jeder feiert ja anders und legt andere Dinge fest, die wichtig sind.

In meiner Kindheit war Weihnachten immer etwas tolles, denn da kam die ganze Familie zusammen und man machte sich eine schöne Zeit. Ich fand es immer schön. Doch mit der Zeit verschwand der Glanz des ganzen. Mit den Jahren wurde es immer mehr eine Pflichtveranstaltung und ein Spiel. Denn alle machten auf Heile Familie und keiner sagte was. So enstand irgendwann eine sehr komische Stimmung und ich fing an, diese Tage als Belastung zu sehen.

Es machte keinen Spaß mehr.

Während der Ausbildung ging es dann abends immer feiern. ich verbrachte diese Tage dann lieber mit Freunden, wie mit der Familie. Als ich später arbeitete, verbrachte ich diese Tage lieber bei den Kollegen und Heimbewohnern. Gut, ich sah dabei auch ein wenig die Feiertagszuschläge 😉 Aber als Kinderlose nimmt man das ja ganz gern so mit und lässt den Familien diesen Feiertag.

Erst seitdem der Zwerg da ist, ist dieses Fest für mich wieder wichtig geworden. 

Das erste Weihnachstfest mit ihm war ein totaler Reinfall. Nichts war schön und ich bin froh, das daran keine Erinnerungen bleiben werden. Daher versuche ich nun, ihm jedes Jahr etwas schönes mitzugeben, damit er sieht, wie schön es sein kann, ohne dafür viel geben zu müssen.

Die Vorweihnachtszeit wird viel mehr gelebt. Plätzchen backen, Weihnachtslieder hören, Weihnachtsfilme sehen und einfach die Zeit miteinander genießen.

Was gibt es schöneres als an einem Adentssonntag Plätzchen backen, nebenbei „Frank Schöbel und Familie“ ( Kennen bestimmt nur die Ossis 😀 ) hören und im Anschluss den Grinch schauen? So verbringe ich dann gerne meine Tage.

Ich mache mir auch Gedanken um Geschenke. Es soll was geben, was sinnvoll ist, aber nicht zu teuer und auch nicht zuviel. Denn ich sehe es da ganz einfach, die Kinder bekommen oft genug etwas und man muss zu solchen Feiertagen nicht immer übertreiben. Wenn man manchmal so sieht, was andere unterm Baum liegen haben. Gut, jedem seins, aber für mich wäre das nichts, denn weniger ist mehr. So hat man einfach mehr Möglichkeiten immer was neues zu finden und wie schnell ist das was geschenkt wurde wieder uninteressant?

Und wer kennt es nicht? Man schaut nach den Geschenken und ist total überfordert. Gerade kurz vor Weihnachten kommt viel neues auf den Markt, doch brauch man das alles?
Bisher weigere ich mich hier Elektronikspielzeug einziehen zu lassen. Tablets für Kinder, Spielekonsolen und was es nicht noch so gibt. Das beginnt noch früh genug und ich finde da Holzspielzeug, Dinge die die Fantasie anregen, Lego und Spiele wesentlich schöner. Damit können die Kinder viel mehr machen und man kann zusammen etwas machen.

Was würde s mir bringen wenn wir bis zur Einschulung hier x Konsolen und ähnliches hätten und sich der Zwerg nur noch damit beschäftigen würde? Nein, Kinder sollen sich bewegen, ihre Kreative Seite ausleben können.

Die Familie bekommt bei mir auch seid Jahren schon keine Geschenke mehr. Nur der Zwerg und das reicht auch. Die Großen haben doch schließlich fast alles und Wünsche werden nur selten geäußert. Für mich wird Weihnachten auch nur durch kleinere Kinder wichtig. Diese glauben noch an den zauber des ganzen. Das es den Weihnachtsmann gibt, der die Geschenke bringt und alles was dazu gehört.

Solange hier der Glaube daran bleibt, wird Weihnachten auch in allen Zügen genossen und so weiter gemacht.
Da gehört seid 2 Jahren auch der Kirchenbesuch an Heilig Abend dazu. Der Kindergottesdienst ist wirklich schön gemacht und man muss nicht an Gott glauben, um einfach mal an andere zu denken. Mir geht es dabei eher um den Moment des Innehaltens. In der Kirche wirkt alles entschleunigt und man denkt auch mal über das Jahr nach. Was einem alles Passiert ist, egal ob gutes oder schlechtes. Dazu einen Weinhachtswunsch äußern und hoffen das er in Erfüllung gehen mag. Ein wenig Träumerei halt.

Und ein Tannenbaum gehört natürlich auch dazu. War der lange Zeit eher beiläufig mal aufgestellt, ein künstlicher Baum praktisch und alle Jahre wieder nett, ist er nun etwas wichtigeres geworden. Ein kleiner Baum, ein echter. Dieser Duft, was gibt es schöneres.

Hierbei wird es jeder anders sehen. Was auch vollkommen okay ist. Wer seinen Kindern alle Wünsche erfüllen möchte, soll es gern tun. Ich denke, jeder möchte am Ende doch nur das beste und zeigt es auf andere Art und Weise.
Aber man sollte an Weihnachten nicht nur an sich und seine Familie denken, sondern auch mal an andere. Vielleicht etwas für andere tun? Etwas Spenden? Etwas gutes tun? Damit würde man den Geist der Weihacht erhalten und viel mehr geben.

In diesem Sinne Wünsche ich euch eine besinnliche Zeit und schöne Weihnachtstage.

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Vielen 💖lichen Dank an Jessy für den Beitrag.

Du hast Lust auf weitere Adventsgäste bekommen?

Eine Zusammenfassung aller #Adventsgast-Beiträge findest du hier.

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2 Kommentare

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