#Adventsgast Tag 15 oder ist die Adventszeit wirklich die ruhige Zeit?

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Die vorweihnachtliche Adventszeit 
ist eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, 
wäre da nicht der Vorweihnachtsstreß

© Gudrun Kropp 

Am 15. Tag kommt mich Sven von den Zwillingswelten besuchen.

Das Blog rund um Zwillinge wurde von ihm kurz vor der Geburt der Zwillinge, Anfang 2008, ins Leben gerufen. Als Vater von Zwillingsjungs gibt es daher eigentlich täglich etwas Interessantes zu berichten, auch wenn es nicht immer direkt mit Zwillingen zu tun haben muss.

Mehr von ihm kannst du in Facebook, Twitter und Youtube sehen.

Viel Spaß.

image Bildrechte: Pixabay.com/Laurentmesphotos

Adventszeit – die ruhige Zeit

Schnee bedeckt die Straßen. Die Geräusche sind gedämmt, man hört kaum etwas. Ab und an ist das Geräusch eines Schneeschiebers zu hören. Man meint fast, die Flocken zu Boden sinken zu vernehmen. Es sind noch rund zwei Wochen bis Weihnachten. Die Zeit der Besinnung und Ruhe hat uns fest im Griff.

Soweit die Theorie. Die Praxis sieht anders aus. Schon Monate bevor das Weihnachtsfest auch nur annähernd seinen Schatten vorauswirft, werden die Adleraugen in der Spielzeugabteilung des Kaufhauses deines Vertrauens fündig. Der neueste XY-Katalog ist da und wird eingesackt. Möglichst noch ein zweites, wenn nicht gar drittes Exemplar. Eines kann ja schließlich immer mal verschlampt werden, das anderen braucht man, um die Lieblingsgeschenke auszuschneiden und das dritte, um darin zu „lesen“.

Seitdem der Nachwuchs in der Schule ist, wird dieser Prospekt abends im Bett immer hervorgekramt. „Mama, Papa, ich lese“. Gut, also nicht stören. Schließlich geht es mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. So schnell, wie der Klebestift leer ist, können wir gar nicht nachkaufen. Es wird ausgeschnitten, geklebt, arrangiert, verworfen. Ein Zeitschriften-Layouter hätte seine wahre Freude daran. Und da sag noch einmal, Jungs basteln nicht. Alles eine Sache der Einstellung.

Alles auf Anfang

Wir sehen sie wachsen, die Liste mit den Wünschen. Irgendwann denken wir, es müsste doch jetzt fertig sein. Aber nein. Zu unserem Unmut kommt Ende der Sommerferien ein neuer XY-Katalog heraus. Der muss natürlich erst einmal studiert, zerlegt, neu arrangiert und verworfen werden. Alles auf Anfang. Die Adventszeit und Weihnachten ist noch weit.

Doch irgendwann „steht“ die finale Version. Endlich kann sie eingetütet und an den Weihnachtsmann geschickt werden. Aus Mangel an Schnee nicht mit einem Schneelicht à la Findus und Pettersson, sondern per Post. Schließlich weiß der Nachwuchs dank „Wo der Weihnachtsmann wohnt“ wie das geht. Und dann wird gefiebert und gewartet. Gewartet und gefiebert.

Seitdem sie auch ein Musikinstrument für sich entdeckt haben, geht es kreuz und quer, wehe man sitzt genau in der Mitte, dann bekommt man von den Stücken nicht wirklich etwas mit. Froh bin ich, dass die Blockflöte übersprungen wurde. Das täte meinen Ohren gar nicht gut.

Wie du siehst, ist die Weihnachtszeit eine Zeit der Besinnung. Wie ich mich darauf freue. Jedes Jahr aufs Neue. Und genieße die Stille danach. Irgendwann muss sie kommen, ganz sicher.

Vielen 💖lichen Dank an Sven für den besinnlichen Beitrag.

Du hast Lust auf weitere Adventsgäste bekommen?

Eine Zusammenfassung aller #Adventsgast-Beiträge findest du hier.

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