Adventsgast Tag 18 oder ein Stern

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Wenn Weihnachten das Fest der Liebe ist, warum ist dann Weihnachten nur an Weihnachten?

© Engelbert Schinkel 

Ich freu mich heute auf Stefanie. Sie ist mein aufregendster Adventsgast dieses Jahr.

Warum? Das erzählt sie uns selbst.

Nur so viel: schöööön, daß es doch noch geklappt hat.

Viel Spaß.

https://www.instagram.com/p/-5p5lMl0SHCIP3feXbZbfjbG-qABo5wF-1Lxg0/

Anja und ich haben uns bei instagram „gefunden“ und sie hat mich gefragt, ob ich einen Beitrag für ihrem Adventskalender schreiben möchte.
Klar möchte ich, denn eine ganze Weile habe ich selbst einen Blog geschrieben und tatsächlich habe ich da auch einmal einen Adventskalender gemacht.
Ihr fragt euch jetzt vielleicht, warum ich nicht mehr schreibe. Und ehrlich gesagt, darauf habe ich gar keine richtige Antwort. Wobei, Anja hat sie mir vor kurzem gegeben. Das kam so: Kennt ihr solche Tage, die einfach völlig anders verlaufen, als geplant. Man nimmt sich Dinge (welch schönes Wort, ist es doch für so vieles einsetzbar) vor und kommt irgendwie zu nichts. Was vielleicht daran liegt, dass Kind 1.0 noch unbedingt eine weiße Bluse braucht „und zwar heute Mama!“, Kind 4.0 ist aber irgendwie kränklich und will viel lieber Bilderbücher gucken statt shoppen, während Kind 2.0 Hilfe bei den Hausaufgaben braucht und Kind 3.0 einfach nicht von der Schule nach Hause kommt und man fast einen Polizeigroßalarm auslöst. Ach so, und arbeiten geh ich ja auch noch und da sollte ich die Vertretung übernehmen, geht auch nur bis fünf und der nächste Termin ist doch dann erst um sechs.
Wo also genau steckt das Problem?

Ja, wo denn eigentlich?
Nirgends, denn als Mama macht man das doch mit links. Ich glaube man sagt „mit links“, weil da das Herz sitzt. Wir Mamas machen das alles mit links, mit Herz!!! Ja, so sieht es aus!

Und so war es bei mir auch, es bleibt manchmal nicht nur bei einem solchen Tag, manchmal reihen die sich aneinander und es werden Phasen (auch so ein schönes Wort), die von anderen Dingen bestimmt sind. Bei mir litt der Blog darunter und auch mein Versprechen für diesen Gastbeitrag habe ich nicht pünktlich hinbekommen. Ich sagte Anja Bescheid und sie antwortete nur: >Familie und real life gehen immer vor!Familie und real life gehen immer vor<
immer wieder bewusst machen und deshalb möchte ich euch einen Wunsch mitgeben:

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum zufrieden sein können.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler

Und wenn ihr dann in der eigentlich wunderschönen Weihnachtszeit doch etwas Zeit übrig habt und ihr mit euren Kindern noch ein letztes Geschenk basteln wollt, dann hab ich das ultimative „Auf-die-letzte-Minute-sieht-aber-nach-viel-mehr-aus-Geschenk“ für euch.

Alles was ihr dafür braucht sind ganz normale Butterbrottüten, Klebestift und Schere, ein Goldfaden wäre hübsch, aber ein weißer tut´s auch und eine Nadel.

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Und mehr braucht es nicht. Ach ja, vielleicht 10 Minuten Zeit.
Das glaubt ihr nicht? Probiert es aus!

Für einen Stern nehme ich acht Tüten.

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Diese Tüten werden so aufeinander geklebt, dass immer die geschlossene Seite aufeinander liegt,

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Nun nur noch eine Spitze auf der offenen Seite aufmalen und abschneiden.

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Die Tüten vorsichtig öffnen ….

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Und die obere und untere Tüte zusammenkleben.

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Nun nur noch einen Faden zum Aufhängen anbringen und tada … FERTIG!!!

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Sind sie nicht wunderschön diese Sterne und so einfach!
Ich hoffe, das Tutorial hat euch gefallen und ihr bastelt ganz viele Weihnachtssterne nach … und nehmt euch ganz viel Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes und vor allem stressfreies Weihnachten. Habt es fein!
Eure Stefanie

Und dir liebe Anja sage ich vielen Dank, dass ich dein Adventsgast sein durfte und freue mich schon auf nächstes Jahr … vielleicht darf ich dann ja wieder dabei sein. Ich würde mich freuen. Vielleicht dann mit meinen Wand-Weihnachtsbaum? 😉

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Vielen 💖lichen Dank an Stefanie.

Du hast Lust auf weitere Adventsgäste bekommen?

Eine Zusammenfassung aller #Adventsgast-Beiträge findest du hier.

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