#Adventsgast Tag 21 oder wußtest du was in der Weihnachtszeit mit Kindern dazugehört?

image

„Der Heilige Abend ist wohl der längste Tag im ganzen Jahr, jedenfalls der Vormittag. ‚Diese Stunden, in denen man nur so herumsitzt und wartet und wartet, die sind es, von denen man grauhaarig wird‘, sagte Lasse.“

Aus ‚Weihnachten in Bullerbü‘ von Astrid Lindgren

Heute ist der 21. Dezember. Ich habe einen besonderen #Adentsgast eingeladen – Miri von der Geschichtenwolke.

Ihre Liebe zu den Kinderbüchern ist in jedem ihrer Beiträge zu spüren.

Sie schreibt selbst übers Bloggen:
Ich mag Bücher und ich lese meinem Kind gerne Bücher vor. Es geht um die Erlebnisse, die ich als Leserin und als Mutter mit Büchern mache.

Viel Spaß.

image

Was gehört für euch zur Weihnachtszeit mit Kindern dazu?

Oh, da kann man nun natürlich eine Menge aufzählen: Plätzchen backen, Fensterdeko basteln und aufhängen, Nikolaus feiern und vieles mehr. Für mich ist aber auch gerade in der Adventszeit das Vorlesen von Geschichten ein ganz wichtiger Punkt.

Es ist einfach so gemütlich gemeinsam auf dem Sofa zu sitzen und zu lesen, während auf dem Tisch die Kerzen am Adventskranz leuchten und die Plätzchen bereit stehen.

Jedes Jahr gibt es neue, wunderschöne adventliche Vorlesebücher und Bilderbücher, die wir auch gerne lesen, dennoch gehören die Bücher von Astrid Lindgren seit meiner Kindheit einfach zu Weihnachten dazu.

Astrid Lindgrens Bücher sind grundsätzlich einer meiner absoluten Favoriten unter den Kinderbüchern, aber gerade in der Weihnachtszeit entfalten sie einen besonderen Zauber.

Woran liegt das?

Zum einen wird man Weihnachten schnell nostalgisch und dazu gehören eben auch die Kindheitserinnerungen, Erinnerungen an Bücher, die einem in dieser Zeit vorgelesen wurden (in diesem Fall in erster Linie an Tomte Tummetott und den Satz „Geduld, nur Geduld“ sowie an die Geschichte „Pelle zieht aus“) und zum anderen verstand Astrid Lindgren es perfekt nicht nur kindliche Erlebnisse in ihrer ganz eigenen und besonderen Sprache in Worte zu fassen, sondern auch eine weihnachtliche Atmosphäre herauf zu beschwören ohne dabei auf einen gewissen Witz bzw. Humor zu verzichten.

Sie wusste, welche Details zu Weihnachten dazugehören, was Kindern wichtig ist. „Oh, wie ist es schön, wenn Weihnachten ist“, denkt Lisa von den Kindern aus Bullerbü und genau dieser Ton klingt in vielen Astrid Lindgren-Geschichten an.

Weihnachten wird zelebriert und Kinderaugen leuchten.

Und Weihnachten ist nicht irgendein Fest, nein, zu Weihnachten gehören bestimmte Dinge dazu, sonst ist es nicht Weihnachten.

Ganz bestimmt braucht man einen Tannenbaum, das Haus wird von oben bis unten geputzt, Pfefferkuchen werden gebacken, Geschenke müssen besorgt werden – lauter weihnachtliche Vorbereitungen, von denen man bei Madita, bei den Kindern aus der Krachmacherstraße und bei den Kindern aus Bullerbü lesen kann.

Und der Leser ist mit ganzem Herzen und all seinen Emotionen dabei. Ja, man kann nachfühlen wie furchtbar traurig es ist, dass der Papa von Jonas, Mia-Maria und Lotta keinen Weihnachtsbaum auftreiben konnte und auch Pelle, der kurz davor ist, Weihnachten alleine in „Herzhausen“ zu feiern, da er sich – berechtigt – über seine Eltern ärgert, würde man am liebsten tröstend in den Arm nehmen, man freut sich darüber wie Polly und ihre Großmutter sich trotz des verletzten Beins der Großmutter arrangieren und ein wunderbares Fest feiern, man friert mit Lisabet im Schnee und wäre am liebsten eines der Kinder aus Bullerbü um dort ein Weihnachten zu erleben, welches herrlicher nicht sein kann.

Und dann gibt es natürlich noch die Weihnachtsgeschichten von Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga, bei denen es besonders turbulent und fröhlich zugeht und beide ihr großes Herz zeigen, welches auch uns erwärmt. Hinter jeder Menge Spaß wird hier die wahre Botschaft Weihnachtens vermittelt. Bei ihnen ist jeder willkommen. Michel verteilt das gute Essen an die Menschen aus dem Armenhaus und Pippi lädt alle Kinder zur großen Weihnachtsbaumplünderung in ihren Garten ein bzw. feiert Weihnachten mit drei Kindern, deren Eltern Weihnachten nicht anwesend sein können.

Einen besinnlichen Klang haben die Bücher von Tomte Tummetott und das Bilderbuch „Weihnachten im Stall“ – sehr schöne Geschichten, die man Jahr für Jahr wieder lesen kann.

image

Nehmt doch noch einmal ein Astrid Lindgren-Buch in der Weihnachtszeit hervor und lest es gemeinsam mit euren Kindern. Viele Weihnachtsgeschichten gibt es als Bilderbuch oder man nimmt gleich das dicke Buch „Weihnachten mit Astrid Lindgren“.

Ich liebe dieses Buch und wenn ich es nur sehe, breitet sich direkt ein warmes, weihnachtliches Gefühl in mir aus.

Weihnachten mit Astrid Lindgren ist einfach eine perfekte Kombination!

Vielen 💖lichen Dank an Miri.

Du hast Lust auf weitere Adventsgäste bekommen?

Eine Zusammenfassung aller #Adventsgast-Beiträge findest du hier.

Advertisements

2 Kommentare

Was meinst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s