#Adventsgast Tag 24 oder wann kommt endlich der Weihnachtsmann?

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Wenn einer dem anderen Liebe schenkt,
wenn die Not des Unglücklichen gemildert wird,
wenn Herzen zufrieden und glücklich sind,
steigt Gott herab vom Himmel
und bringt das Licht:
Dann ist Weihnachten.
Weihnachtslied aus Haiti 

Heute ist Heilig Abend.

Ich wünsche dir und deiner Familie ein herzliches Weihnachtsfest, besinnliche und auch fröhliche Tage. Soll der Weihnachtshauch euch Glück bringen und das neue Jahr seinen Zauber offen halten.

Allen Adventsgästen der vergangenen Tagen möchte ich „danke“sagen

für die tollen Beitragsideen
für die passenden Bilder
für die vorweihnachtliche Stimmung
fürs Mitmachen bei meinem ersten Blogadventskalender

Mein letzter Adventsgast ist Anita vom Blog Mama Natur.

Viel Spaß.

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Hallo.
Ich bin Anita vom mamanatur Blog. Ich blogge heute mal für Anja über unseren Umgang mit dem Thema Weihnachtsmann.

Das bin ich (Berliner Göre) mit dem Weihnachtsmann.

In meiner Kindheit kam der Weihnachtsmann dummerweise immer gerade dann, wenn wir spazieren waren. Ich fand das nicht schlimm glaube ich. In meiner Erinnerung jedenfalls war das völlig in Ordnung so.

Im Gespräch mit meinem Mann war jedoch schnell klar, dass er gerne einen Weihnachtsmann zu uns kommen lassen möchte, denn sein Vater hatte bei ihnen jedes Jahr den Weihnachtsmann gespielt und das fand er immer sehr schön. Jedes Mal wenn er darüber spricht, kann ich es mir bildlich vorstellen wie mein Schwiegervater mit einem Sack vor der Tür steht und mit einer Glocke läutet. Die hat er heute noch. Auch eine schöne Tradition.

Als die Mädchen (Zwillinge) 2007 geboren wurden, da war die Weihnachtsmannfrage total uninteressant. Wir waren schon überglücklich zu Weihnachten überhaupt zu Hause zu sein und nicht im Krankenhaus feiern zu müssen.

In 2008 war es einfach noch zu früh für einen Weihnachtsmann, da ihnen in dem Alter auch das ganze Fest nicht wirklich klar war. Mit zwei Jahren in 2009 war das Thema natürlich wieder im Gespräch zwischen mir und meinem Mann, aber schnell war klar, dass sie sich fürchteten vor fremden Menschen und dazu zählt nunmal auch der Weihnachtsmann. So kam er also „heimlich“ während des Mittagsschlafs.

In 2010 und 2011 hatten sie dann schon eine Idee vom Weihnachtsmann und von Weihnachten im Allgemeinen. Aber auf die Frage ob der Weihnachtsmann auch zu uns kommen soll, war die Antwort immer prompt: Nein. Auf Märkten und im Einkaufszentrum machten wir auf Wunsch der Mädchen einen großen Bogen um ihn.

Endlich in 2012 war es fast so weit. Ja er soll kommen. Ach nein vielleicht doch nicht. Ja dieses Jahr wollen wir ihn mal sehen wie er die Geschenke bringt oder doch nicht?

Es war ein hin und her und daher kümmerten wir uns nicht sonderlich intensiv um einen Weihnachtsmann. Kurz vor Weihnachten war dann bei beiden die Tendenz eher zu: Ja er soll uns besuchen kommen. Leider waren wir damit so kurzfristig überfordert, so dass er wieder „nur“ die Geschenke schnell vor der Tür abstellte. Aber für 2013 stand dann  est, dass wir endlich mal einen Weihnachtsmann kommen lassen wollten. Wie lange glauben sie schon noch daran? Wenn nicht jetzt wann dann?

Ich bat meinen Bruder das zu übernehmen. Er willigte natürlich ein. Bei einem Versandhandel kaufte ich ein günstiges Kostüm, aber das gefiehl meinem Bruder nicht. Er hatte Sorge, dass sie ihn erkennen mit dem billigen Bart. Kurze Zeit später hatte er kurzfristig noch ein Kostüm vom Verleih organisiert und das sah wirklich toll aus muss ich zugeben.

Er war ein super Weihnachtsmann. Die Mädchen hatten keine Angst und auch keine Ahnung. So machten wir es auch in 2014 (da waren sie dann schon 7 Jahre alt), allerdings waren sie da nicht ganz zufrieden mit der Ausrede meines Bruders, warum er nun den Auftritt des Weihnachtsmannes verpasst hat.

Seitdem sind sie skeptisch. Dass es den Osterhasen nicht gibt wissen sie bereits, aber das ist eine andere Geschichte. Nun sind sie natürlich etwas misstrauischer geworden und ich bin auch nicht so sicher, ob mir diese Flunkerei gefällt. Ich finde sie langsam zu alt um sie „anzulügen“ und im Grunde fände ich es auch schöner, wenn sie wüssten von wem ihre Geschenke tatsächlich sind… aber dann ist da ja auch noch unsere Jüngste…

Für dieses Jahr ist jedenfalls klar, dass es mein Bruder nicht mehr machen kann. Bisher hat sich noch niemand gefunden.

Um die Jüngste mache ich mir übrigens keine Sorgen. Sie ist viel weniger ängstlich und hat den Weihnachtsmann bereits zwei Mal miterlebt. Sie ist einfach immer leicht mitzubegeistern, wenn die großen Schwestern es vormachen. Ich denke sie wird es genauso neugierig mitmachen wie so Vieles und vielleicht lohnt es sich den Zauber vom Weihnachtsmann noch zu erhalten für sie. Wie lange wir es den Großen noch vorspielen können wird sich zeigen. Ihr dürft gespannt sein und erfahrt es mit Sicherheit auf meinem Blog. 😀

Vielen 💖lichen Dank an Anita.

Du hast Lust auf weitere Adventsgäste bekommen?

Eine Zusammenfassung aller #Adventsgast-Beiträge findest du hier.

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