#Elternsein – der pralle Wahnsinn #Rezension

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Elternsein – der pralle Wahnsinn

Aus dem Leben einer stinknormalen Familie
Mit beknackten Zeichnungen

Klar ist Elternsein das Schönste auf der Welt. Trotzdem macht es manchmal keinen Spaß. Genauso geht es auch Amber Dusick. Deshalb hat sie damit angefangen, auf ihrem Blog die witzigen (und frustrierenden) Alltagsgeschichten aufzuschreiben, die einem als Mutter oder Vater so zustoßen. Und mit – zugegebenermaßen nicht sehr guten – Zeichnungen zu illustrieren. Ihr urkomischer Blick auf das Leben mit Kindern machte ihren Blog über Nacht zum durchschlagenden Erfolg. Und zeigt vor allem, dass der tägliche Wahnsinn mit Kindern ganz stinknormal ist.

Bewertung des Covers:

Der Hintergrund ist quietschgrün. Ein paar „beknackte Zeichnungen“ zieren das Cover.

Bewertung des Buches:

Eine Bloggerin, Amber Dusick, hat ihren alltäglichen Wahnsinn aus dem Blog in ein Buch „gesteckt“. Amber hat wie ich zwei Kinder. Der Große heisst einfach nur „Junge“ und das kleine „Baby“.
Ihre Zeichnungen sind wirklich etwas schräg und erst mal etwas gewöhnungsbedürftig.

Mit viel Humor geht sie die Alltagsprobleme und -situationen von jungen Eltern durch.

Angefangen bei den Vergleichszeichnungen mit und ohne Kinder. Eine humorvolle Vorher / Nachher Serie in beknackten Bildern
Im Kapitel (Kein) Schlaf wird der Tag/Nacht Rhythmus von Neugeborenen sehr nett beschrieben. Tipps bekommt man auch mit 😉

Bei den Ernährungsfragen erklärt Amber die mehr und weniger lustigen Essenssituationen an der Brust und am Tisch.

Aber auch von Glücksmomenten kann die Familie berichten. Zum Glück.

Ob Reisen mit Kindern sinnvoll erscheint erfahrt ihr ebenfalls in dem Buch.

Über den Umgang der Kinderkrankheiten und der Besorgnis der Ansteckungsgefahr beim Kinderarzt erzählt die Bloggerin einiges. Vielleicht bekommst du neue Ideen zum nachmachen 🙂

Herrlich, wie der „Junge“ sämtliche Gegenstände abschleckt.

Bei dem Kapitel „Spiel und spass“ lernen wir den Unterschied beim Spielen bei Jungen und Mädchen kennen. Der Junge benutzt den Pfannenwender als Schwert und das Mädchen hält ihn wie ein Baby vor sich und wiegt ihn in den Schlaf.

Und wenn der Nachwuchs dann erst mal mit dem Reden beginnt, dann erinnert man sich gern an die Anekdoten vom Abschnitt „Sprache (ist cool)“.

Kacke und Co belegen einen Großteil des Buches, aber immer wieder charmant und lustig gemalt und beschrieben.

Die 50 unumstößlichen Regeln der Kindererziehung kommen noch zum krönenden Schluss.

Fazit:

Für Schwangere vielleicht eher abschreckende Situationen, aber für eine Zweifachmama wie mich eine herrliche Lektüre zum immer wieder innerlich sagen: „Kenn ich. War bei uns genauso. Schön umschrieben.“
Selbstironie und viel Humor gehört einfach in einen normalen prallen Familienalltag dazu.

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