Kinder sind was Wunderbares – Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen #Rezension #Bloggerschenkenlesefreude

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Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden.
Carl Peter Fröhling

Kinder sind was Wunderbares – das muss man sich nur immer wieder sagen

Inhalt Lübbe.de:

Mit drei Nachkommen ist man in Deutschland bereits überdurchschnittlich bekindert. Wenn die Orgelpfeifen ihre 5 Minuten bekommen und nur über Worte in großer Lautstärke zu erreichen sind, gehört man zu den Asozialen. Die Wunschkinder betrachtend, denkt sich der Mann in solchen Momenten ganz woanders hin: In eine Welt ohne Kinder. Eine Welt nur mit Fußball. Genau wissend, dass diese Welt unerträglich wäre. Unerträglich schön.
Johann König kennt alle heimlichen Gedankenblitze und Wünsche, die Eltern aus Scham für sich behalten. Diese beschreibt er wortreich und detailgenau, wobei in der täglichen Verzweiflung immer wieder seine unerschütterliche Liebe zum Kind durchzuscheinen versucht.

Autor

Johann König

Johann König, geboren 1972 in Soest, ist der Poet unter den Komikern. Neben seinen Live-Auftritten ist er regelmäßig in TV-Sendungen zu Gast. Auch kennt man ihn als langjährigen Nachbarn der TV-WG „Zimmer frei“. König wurde bereits mehrfach ausgezeichnet mit u.a. dem Deutschen Comedypreis, Bayerischen Kabarettpreis und dem Publikumspreis „Die Wühlmäuse“. Mit Kinder sind was Wunderbares – das muss man sich nur immer wieder sagen erscheint nun sein drittes Buch.

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Bewertung des Covers:

Ein verkritzeltes Foto von Johann König ziert das Cover. So richtig glücklich sieht er darauf ja nicht aus.

Drüber ist der Titel „Kinder sind was Wunderbares“ zu sehen.

Ein gelber Zettel hängt neben dem Bild: „Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen.“

Allein der Widerspruch vom Titel und den Gesichtsausdruck von Johann ist köstlich. Da bin ich schon auf die Abenteuer mit seinen drei Kindern gespannt.

Bewertung des Buches:

In einer Talk-Sendung stellte Johann dieses Buch vor. Es ist erst Im März 2016 erschienen.

Er las nur die erste Seite davon vor und es war für mich ein „must have“ als zweifache Mama.

Gehe in die Küche. Im Kühlschrank brennt noch Licht. Ein Bier strahlt mich an.“

Und ich wurde nicht enttäuscht.

Deshalb darf ich ein neues Freiexemplar bei der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ an euch weitergeben. Ich habe mir eine Wanderbuch-Aktion ausgedacht und schicke das Buch auf eine Königsreise. Du kannst gern dabei sein und dich direkt hier anmelden.

Freu mich drauf.

Das Buch besteht 90 % aus Dialogen im Alltag. Einem richtigen Familienalltag.

Nicht geschönt – aber belustigt.

Zwischendurch lockern die Illustrationen von Leonard Riegel den Text auf. Tolle Idee.

Gleich zu Beginn erzählt Johann von seinem Ausflug mit den Kindern im Zoo. Er verscherzt es sich dort mit einer Zoomitarbeiterin und erhält Zoo-Verbot.

Diese Zoo-Mitarbeiterin begegnet ihm immer wieder und wird ein fester Bestandteil des Buches.

Auch Karl, der immer vor dem Bio-Markt steht und bettelt, ist eine Nummer für sich – und hat am Ende eine Überraschung für Johann parat.

Im Sportteil erklärt er seinen Kindern beim Fußballspielen das „Abseits“. Zumindest hat er es versucht – Einfach herrlich.

Mittwochabends ist Johann beim Squash mit Rainer – Squash Rainer.

Im April verbringt die Familie einen Urlaub auf dem Pferdehof. Dort hat es auch einen Clown.

Gefreut habe ich mich über die Schilderungen zu den Olchis. Habe ich diese netten Schmuddelfiguren doch gerade vor kurzem erst selbst neu kennen gelernt, bei der Rezension zu die Olchis und die große Mutprobe.

Auch das Osterfest läuft bei der „Königsfamilie“ etwas anders als geplant.

Im Juli geht’s auf in den Urlaub ans Mittelmeer. Es wird ein Cluburlaub. Entspannt ist anders.

Nach den Ferien kommt auch schon eins seiner Kinder in die Schule.

Als Freiberufler verbringt Johann viel Zeit mit seinen Kindern. Da seine Frau ebenfalls beruflich tätig ist, gibt es auch mal Kommunikationsschwierigkeiten bei den beiden.

Es werden viele Themen angesprochen, die auch in vielen Familienblogs diskutiert werden.  Er geht auf Regretting Motherhood ein, das Rosa-Blau typische Denken, Helikopter-Mamas, Homoehen und die Flüchtlingspolitik.

„Ein überfülltes Flüchtlingsboot aus Nordafrika ist auf dem Fernsehbildschirm zu sehen. …

Die Mittlere sagt: Wir müssen eine Tür in den Fernseher bauen, damit die Leute zu uns kommen können.“

Warum er das Familienglück ein Paradoxon nennt müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Schöne Anekdoten aus dem wahren Familienalltag der Königs lassen einem das Schmunzeln im Gesicht nicht mehr entweichen.

Es ist im Erzählmodus von Johann König geschrieben. Auch mal Zweiwortsätze oder wirre Gedankengänge. Eben so, wie wir unseren Johann lieben.

Da ich keine Sozialpädagogin bin, urteile ich nicht über den Erziehungsstil, sondern freue mich über die lustigen Wortwechsel.

Eine schöne Gemeinsamkeit? Seine Frau hat am gleichen Tag Geburtstag wie ich ❤

Vielen Dank für den Blick durch das Schlüsselloch.

Fazit:

„Kinder sind wundervoll. Ein Geschenk. Ein wundervolles wachendes Geschenk voller Überraschungen. Kinder sind einfach toll. Was wären wir ohne Kinder. Kinder sind super. Kinder sind supertoll. Supertoll und wundervoll. Das sind Kinder. Das muss man sich einfach nur immer wieder sagen.“ Johann König

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