Maestra #Rezension @Piperverlag

imageBildrechte: Piper.de

Maestra
L.S. Hilton
ROMAN
Erschienen am 02.05.2016
Übersetzt von: Wibke Kuhn
384 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-492-06051-6
€ 14,99 [D], € 15,50 [A]

Inhalt laut Piper.de:

Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf …
Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung angeboten wird. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jegliche Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch es gelingt ihr, sich trotzdem weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber schnell Gefallen findet – und zwar so sehr, dass sie den Spieß schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Um jeden Preis.

Bewertung des Covers:

Ein grellroter Hintergrund ist zu sehen. Auffällig und einprägend gestallteter Schlitz ist längs in der Mitte zu sehen. Er sieht ausgefranst aus. Ich dachte zuerst an ein Messer, das das Rot aufgeschnitten haben könnte. Aber dann wär es ein glatter Schnitt gewesen. Bin gespannt, was es und ob es was mit der Geschichte zu tun hat.

Bewertung des Buches: ACHTUNG SPOILERGEFAHR

Zum ersten Mal nehme ich an einer Buchlesechallenge von Lovelybooks teil. Dort liest man in einem bestimmen Zeitraum mit vielen anderen ein bestimmtes Buch und muss einige interessante und herausfordernde Aufgaben erfüllen.

Eine Aufgabe davon ist es, diese Rezension zu schreiben. Ich nutze die Gelegenheit euch auch die anderen Aufgaben hier vorzustellen. Seid gespannt.

Judith holt sich im Club die Anerkennung, die sie im Auktionshaus vermisst.

Judith hat finanzielle Ziele, die sie mit dem einen Job allein nicht realisieren kann. Aber ob ich mich mit einem Typ wie James einlassen würde?

Bestimmt nicht.

Ja mit Umgang zu den beiden, Dave und Frankie, da macht sie ein symphatischen Eindruck. Das empfinde ich genauso.

Bei der Fastvergewaltigung passt es aber zu dem Typ Judith, das sie damit professioneller umgeht, als eine andere junge Frau es je tun würde.

Sie ist ein tuffes „Mädchen“ mit einem klaren Ziel vor Augen.

 

So, jetzt bin ich mal gespannt, wie es mit dem Gemälde von Stubbs weitergeht. Was will der James noch von Judith? Und dann freue ich mich über weitere Sex-Szenen. Also, schnell weiterlesen.

Der zweite Leseabschnitt war sehr spannend.

Rupert war sehr schroff und fühlte sich wohl bei einer Staftat ertappt, dass er so heftig reagierte. Anders kann man es sich kaum erklären.

Ich bin ein ganz anderer Typ als Judith. Daher kann ich nur aus Judiths Sicht nachvollziehen dass sie mit James verreist ist. Ihr geht es um Anerkennung und Geld. Das bekommt sie bei ihm.

Boah, die Judith hat ja die volle Beherrschung behalten bei dem Fund von James. Alle Achtung. Ich hätte Panik geschoben. Aber sie hat an alles gedacht und die Ruhe bewahrt.

Aber was spielt der Stubbs noch für eine Rolle? Diese Bilder und Gemäldestory tritt eindeutig in den Hintergrund. Das sollte man beim Kauf des Buches beachten.

Durch den Tod von James kam die Geschichte wieder etwas mehr in Fahrt. Das finde ich gut.

Auch der Typ Judith ist spannend. Sie ist immer für eine Überraschung zu haben. Diesmal als skrupellose Todschlägerin 🙂

Zitat aus Lovelybooks.de:

Josetta schreibt:
Die Szenen mit James haben mich fast angewidert. To much information. Ich möchte weder lesen wie sich James Exkremente in der Kloschüssel anhören, noch welche Art von „Schleim“ er von sich gibt.

Ich fand das Authentisch zu der Story. Das passt zu dem Schreibstil und hinterläßt ein entsprechendes Bild über James beim Leser haften. Sehr gute Arbeit.

Es ist das erste Buch für mich, das aus der Sicht der Mörderin geschrieben wurde.

Steve könnte schwul sein. Aber es ist der erste Mann für Judith, der einfach nur ihre Intelligenz mag und nicht ihren Körper. Das hat doch auch seinen Reiz?!

Was hat seine kleine SMS an Judith zu bedeuten?

Zitat aus Lovelybooks.de:

HannaBuecherwurm schreibt:
Im 3. Leseabschnitt ist viel passiert! Wir begleiten Judith weiter auf ihrer Reise durch das Mittelmeer. Hättet ihr euch getraut, auf Balenskys Yacht zu spionieren? In Italien trifft sie einen alten Bekannten – und trifft eine waghalsige Entscheidung. Glaubt ihr Judith wird damit davonkommen?

Das Spionieren hätte ich mich nie im Leben getraut. Aber Judith hat mal wieder an alles gedacht. Sie war auf jede Situation vorbereitet.

Der nächste Mord kam. Ein Lob an die Autorin. Sehr spannend und gut vorstellbar geschrieben.

Zitat aus Lovelybooks.de:

LadyIceTea schreibt:
Ich finde, es passt sehr gut zu ihrem Charakter. Bis auf das sie bei der Arbeit, sich viel gefallen lassen hat, ist sie ja doch eine sehr starke, krasse Frau, auch was Sex angeht. Da finde ich es nur passend, das ihre Aussprache auch so krass ist.

Ich gebe dir da vollkommen Recht. Es passt zu der Person Judith und ihren Taten. Hier wollen sehr viele Leser die unschuldige Galleristin mit einem guten Blick auf Bilder und deren Fälschungen sehen. Von dieser Judith solltet ihr euch allerdings schleunigst verabschieden…

Zitat aus Lovelybooks.de:

HannaBuecherwurm schreibt:
Wie gefällt euch der 4. Leseabschnitt? Googelt ihr auch manchmal die Bilder, die im Buch vorkommen? Würdet ihr gern in Paris leben? Interessiert ihr euch auch so sehr für Marken, Moden und Luxus wie Judith? Wie denkt ihr, wird das Arrangement zwischen Judith und Renaud laufen?

In jedem Leseabschnitt mindestens ein Mord ist schon ein Muss 😉

Durch die Challenge „den persönlichen Stubbs zeichnen“ habe ich die Bilder mal gegooglet. Sonst wär ich selbst nicht darauf gekommen. Ich hätte eher gedacht, es handelt sich um eine erfundene Person.

und hier ist er:

Mein Stubbs ist diesem Bild nachempfunden.

Gemälde Titel: Löwe und eine Löwin, 1771
Künstler: George Stubbs (1724-1806)
Standort: Boston Museum of Fine Arts Massachusetts USA
SKU: STG-11679
Originalgröße: 102.9 x 127.6 cm

Meine 2 jährige Tochter liebt Katzen und durfte ihr Bestes geben.

Ich hoffe es gefällt euch.

Paris habe ich von keiner guten und schönen Seite kennengelernt. Auch die Großstadt reizt mich nicht wirklich als Wohnort. Aber für ein It-Girl oder wenn man untertauchen möchte, eignet es sich natürlich sehr gut.

Die Markenwelt und die Luxusmarken von Judith nahm ich hin und las schon irgendwie drüber mit dem Gedanken „wieder so Schnickschnackzeugs“. Selbst trage ich noname.

Ich konnte auch gut drüber hinweg lesen. Da ich viele der erwähnten Marken gar nicht kenne fiel es mir echt leicht.

Vielleicht sollte das Gehabe auch die Leichtigkeit der Morde und Judiths Prioritäten widerspiegeln?

Ja, der Renaud. Da bin ich schon gespannt, wer die schlaueren und besseren Einfälle hat. Er hat doch irgendwas gegen Judith vor, oder? Mal sehen ob Judith schnell genug ist um zu reagieren.

Zitat aus Lovelybooks.de:

HannaBuecherwurm schreibt:
Ihr findet es also auch seltsam, dass sie einfach so davonkommt? Ich hätte gedacht, dass da Silva sie schnappt. Ich habe noch ein paar Fragen, vielleicht wisst ihr ja dazu die Antworten. 1. Wofür hat sie den Ausweis und die falsche Identität gebraucht? 2. Wessen Identität hat sie jetzt? 3. Wo genau wird Renaud hingebracht? 4. Lebt Judith am Ende wieder bei Steve auf der Yacht?

Renauds Kopf geht an ihren ehemaligen Chef, oder?

Das fand ich das Spannende dabei, weil man nicht sicher war ob Renaud ein Spielchen spielte oder ernst in Judith verknallt war. Der cleverere hatte gewonnen 😉

Mit Steve verbindet sie etwas Tiefes. Kann schon sein, dass sie eine Weile bei ihm unterschlüpft.

Bin gern bei Teil II wieder dabei 😉

So ging es mir aber auch. Kurz dachte ich an ein happy end mit den beiden.

Aber da er immer mehr den Polizist raushingen lies, wusste ich auch Judith traute ihm nicht über den Weg.

Nur wie stellte sie es an blieb lang unsicher, auch, ob sie damit Erfolg haben würde.

Challenge-Aufgabe:

„Über welche Orte hättet ihr an Judiths Stelle von der Côte d’Azur aus die Flucht angetreten und in welcher Stadt hättet ihr euch schließlich niedergelassen und versucht neu anzufangen? Warum sollen es genau diese Städte sein? Zeichnet eure Route in einer Landkarte ein und begründet eure Entscheidungen!

Ihr könnt entweder selbst eine Landkarte zeichnen und ein Foto davon machen oder Google Maps hierfür benutzen und einen Screenshot anhängen.“

 

Meine Flucht-Route:

Ich würde den Bildern von Claude Monet nachreisen.

Von Marseille nach Lyon.

Dort gibt es das Bild “ Stürmisches Meer bei Etretat“ in dem Musée des Beaux-Arts zu sehen.

Dann weiter nach Rotterdam zum Museum Boijmans van Beuningen. Dort kann ich auch meinen Koksvorrat aufbessern 😉

Zwischendurch nach Bremen in die dortige Kunsthalle um schliesslich die Nationalgalerie in Berlin zu sehen.

In Moskau gefällt mir sicher das Lotterleben und die Frauen, auch wenn ich im Buch erst noch über sie geschimpft habe 😉 Ausserdem gibts dort das Puschkin-Museum.

Challenge-Aufgabe:

Werdet selbst zum Künstler, sucht euch ein Bild des Malers aus und versucht es nachzumachen! Ihr könnt es nachstellen und fotografieren, basteln, zeichnen, eine Collage erstellen und und und. Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Wichtig ist, dass ihr keine Computerprogramme (z.B. Photoshop) verwendet. Es soll natürlich nicht exakt aussehen wie ein Stubbs, das Motiv soll aber das gleiche sein wie in dem Bild, das ihr euch auswählt. Lasst euch von einem der Gemälde inspirieren!

Challenge-Aufgabe:

Judith liebt Kunst und kennt sich bestens aus. Beschäftigt ihr euch auch mit Kunst? Was ist euer Lieblingskunstwerk und euer Lieblingskünstler?

Ich mag mehr Fotos als gemalte Bilder. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst nicht gut zeichnen kann.

Erst mit Kindern komme ich wieder auf den Geschmack mit den Buntstiften zu hantieren.

Mir gefallen die Gebäude von Hundertwasser. Das ist originelle Kunst in meinen Augen.

 

Josetta schreibt in der LR bei Lovelybooks.de :

Gerade habe ich das Bild „Judith und Holofernes“ gegoogelt. Ahhh, jetzt habe ich erstmals überhaupt kapiert, welchen Zusammenhang dies mit dem Roman hat. Das war mir bisher gar nicht in diesem Umfang bewusst. Zum einen der gleiche Vorname Judith.. und der Nachname der Malerin ist Gentileschi, wie Judiths Firma. Außerdem passt die Szene des Bildes hervorragend zu den Geschehnissen des Buches. Ha, es hat geklickt bei mir…

Das Bild ist einfach eine geniale Verknüpfung zu dem Buch.

Vielen Dank an den Piper Verlag und netgalley für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

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