#Neinheißtnein oder Nein Sagen macht kein Spaß

image Bildrechte: Pixabay.com

Zum Nein-Sagen gehört oft mehr Mut, als zum beschwichtigenden Ja, das dem Nein aus dem Weg zu gehen sucht.

Wilhelm Vogel 

Und es ist wichtig auch mal darauf hinzuweisen, dass eine Handlung oder ein Gesprochenes vom Kind nicht in Ordnung ist.

Aber muss es immer gleich so hart mit NEIN getan werden?

Gerade für meinen 4 Jährigen ist das Wort mit N ein Zauberwort. Denn es wird oft einfach ignoriert.

Wir haben dann einen Trick parat.

Es wird einfach positiv formuliert.

Anstatt „Nein! Der Ball wird nicht durchs Wohnzimmer geworfen!“ heißt es: „Versuch doch mal, wie weit Du den Ball auf der Terasse rollen kannst. Hier drin kann viel kaputt gehen.“

Denn mir ist auch sehr wichtig zu erklären warum er das jetzt nicht machen darf.

Wir sind viel mit dem Rad unterwegs. Da ist es für die Sicherheit aller unablässlich, dass die Kinder auf mich hören. Denn ich kann den Verkehr besser überblicken.

Dabei verwende ich aber nur „Stopp!“

Das ist meine Gefahrenmeldung. Alle wissen dass sofort gehalten wird.

Mittlerweile kennt der Große die Regeln und die Kleine macht es ihm schön nach. Das ist sehr entspannend für mich.

Ein „Nein“ ist hart.
Denn so sehr man es dreht und wendet
ein J und ein A kommen nicht darin vor!

© Christine Wunn

Es ist aber natürlich nicht förderlich, von morgens bis abends immer nur zurechtzuweisen.

Wenn beide in einer Pfütze herumplantschen macht das nichts.

Wenn mein Großer zwei verschiedene Socken zum Kindi trägt, was solls?

Wenn die kleine die selbstangezogene Hose falsch herum an hat bin ich stolz dass sie es allein geschafft hat.

Da könnt ich ganz viele Beispiele nennen, die bei uns erlaubt sind.

Nicht das Lernen der Diplomatie sollte erstrebenswert sein. Wesentlich schwerer ist es, ein klares Ja oder Nein zu formulieren.

© Damaris Wieser

image</Bildrechte: Pixabay.com

Ich bin der Meinung man muss gezielt verbieten und dann konsequent bleiben. Dann nehmen einen die Kinder auch ernst.

Vielleicht liegt das aber auch an unserer Art der Kinderbegleitung, für die wir stehen.

Ebenso kann man viel vorab schon erklären um eine spätere Eskalation zu vermeiden.

Zum Beispiel

Kinder spielen mit Schlamm auf einem öffentlichen Spielplatz. Die sind allein dort mit ihrer Mama. Sie benutzen auch die Rutsche für ihre Schlammkuchen um sie dort abzulegen.

Diese Zweckentfremdung grundsätzlich zu verbieten halte ich persönlich nicht gut. Schließlich fördert das ja ihre Kreativität. Ich würde meinen Kindern dennoch erklären, dass wir die Rutsche wieder sauber machen müssen wenn andere Kinder kommen und rutschen wollen. Denn eigentlich ist sie ja dafür da hingestellt worden.

So vermeidet man späteren Protest.

Kennst du auch solche Situationen? Bist du eher ein Ja-Sager oder ein Ja-Schweiger?

Mit den Ja-Sagern würde man schnell fertig, das Heer der Ja-Schweiger ist jedoch kaum zu überwältigen.

© Martin Gerhard Reisenberg

Vielen Dank an Runzelfüßchen und Susanne für die Inspiration zu diesem Text.

P.S.

Am 1.7.2016 heißt es wieder hier im Blog „Mein meistbesuchter Elternblogbeitrag des Monats

Lasst uns ein großes Netz spannen und eine Linkparty feiern – jeden Monat!

Die Überschrift „Mein meistbesuchter Elternblogbeitrag des Monats“ sagt eigentlich bereits alles.

Du hast einen Elternblog, Mamablog, Papablog, Großelternblog, Familienblog….

Du schaust in deiner Elternblog-Statistik nach dem Beitrag mit den meisten Besuchern vom Vormonat und trägst den Link in den Kommentaren des Post ein.

# meibestElternblogbeitragdeMo

Advertisements

4 Kommentare

Was meinst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s