Liebe macht blind Christine Nöstlinger

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Bildrechte: Residenzverlag.com

Inhaltsangabe vom Residenzverlag:

Liebe macht blind – manche bleiben es
Trost und Rat für Frauen in allen Lebenslagen

Trost und Rat mit Weisheit und Witz: noch mehr Geschichten über das Leben unter Mitmenschen, Männern und Kindern.

Liebe macht blind – das macht sie auch so schön. Weil man nachsichtig wird, wenn man nicht weiter sieht als bis zu der rosaroten Brille, die sie einem aufsetzt, oder bis zu den Gurkenscheiben, die man vor Augen hat, damit die Liebe auch schön frisch bleibt. Aber die Welt jenseits davon ist natürlich voller Ecken und Kanten, voller Hindernisse und Hürden. Wer den Blick dafür verliert, stolpert dann bald durch ein Leben zwischen Haushalt und Beziehungskisten, zwischen Ehealltag und Kinderkram.

Christine Nöstlinger erzählt Geschichten aus diesem Leben, über die sie gestolpert ist, und sie tut das, wie es keine andere kann: mit klarem Blick, bissig, ironisch, aber immer auch liebevoll.

Meine Buchbewertung:

Der „Schmollwinkler“ zwingt seine Frau zum Nachgeben! Schmollen ist eine besonders hinterhältige Taktik im ehelichen Kleinkrieg!

Oh ja, den kenn ich auch. Das können aber Kinder genauso gut – schmollen. Sehr humorvoll geschrieben.

Ebenso wie die ganzen anderen Ratschläge und Weisheiten, die Frau Nöstlinger auf Lager hat. Ihre Lebenserfahrung kann sie sehr schön reflektieren.

Hören Sie auf mich: Laden Sie Kummer bei Ihrer Katze ab! Die lässt sich das Fell nass weinen, schnurrt tröstend, erzählt nichts weiter, gibt keine Ratschläge, und ihr unergründlicher Katzenblick sagt Ihnen, dass Menschenkummer so ernst wieder auch nicht zu nehmen ist.

Schade, unsere Katze ist vor acht Jahren gestorben. Aber sie war tatsächlich eine treue Trösterin. Egal ob bei Liebeskummer oder beruflichem Ärger. Meine „Glückskatze“ (so nennt man dreifarbigte Katzen auch noch) kuschelte sich immer an mich und liess sich knuddeln.

Im Buch erfahren wir noch vieles über Ehealltag: Kommunikation zwischen den Partnern, Rücksichtnahme, und Diäten.

Aber auch der Familienalltag mit Teenagern kommt nicht zu kurz. Da freue ich mich schon darauf, wenn das bei uns zu Hause losgeht. Ich werde an Sie denken, Frau Nöstlinger – ganz bestimmt!

Ein Kapitel über Muttertagsgeschenke gibt es auch.

Weiter geht es mit Anekdoten über verwöhnte Kinder, sonderbare Kinder, faule Kinder, Schulkinder.

Mütter können sehr wohl eins der Kinder aus diversen Gründen mehr lieben als die anderen. Die zwei häufigsten:
1. Weil ihnen dieses Kind charakterlich ungemein ähnelt.
2. Weil ihnen dieses Kind charakterlich überhaupt nicht ähnelt.

Was meinst, hat sie damit Recht?

Ich hab mir darüber noch nie wirklich Gedanken gemacht. Ich liebe jedes Kind auf seine Art und Weise.

Fazit:

Viele Wahrheiten und neue Blickwinkel entdeckt.

Besten Dank an den Residenzverlag für das kostenlose Rezensionsexemplar für diese Geburtstags-Aktion.

 

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