Best of Mama

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Inhaltsangabe von DTV.de:

Best of Mama

Ausgewählte Geschichten von Christine Nöstlinger

Der ganz normale Wahnsinn des familiären Lebens

Finanzen, Beziehungskisten, Schule, Haushalt, Gesundheit sowie sonstige Familienangelegenheiten: Die Autorin kommentiert und beobachtet scharf und humorvoll, was uns der ganz normale Wahnsinn des familiären Lebens beschert. Die besten Glossen aus den vergangenen zehn Jahren: Witzig, weise, bisweilen zornig und auch ironisch – aber immer liebenswert.

„Schätzen Sie doch, wie alt ich bin“

Über die Autorin von dtv:

Christine Nöstlinger wurde 1936 in Wien geboren, wo sie auch heute noch lebt. Aufgewachsen im Arbeitermilieu der Wiener Vorstadt, studierte sie nach der Matura Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. Sie heiratete und bekam zwei Töchter. Nöstlinger schrieb zunächst für Tageszeitungen, Magazine und den ORF. 1970 erschien ihr erstes Kinderbuch ›Die feuerrote Friederike‹, das sie auch selbst illustrierte. Seitdem ist ihre Produktivität ungebrochen: Jedes Jahr erschienen Bilder-, Kinder- und Jugendbücher aus ihrer Feder in diversen Verlagen. Christine Nöstlinger wurde für ihre Bücher mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Friedrich-Bödecker-Preis, dem Österreichischen Staatspreis, dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien und der Hans-Christian-Andersen-Medaille. Mit ihren ersten beiden Büchern, ›Die feuerrote Friederike‹ (dtv junior 7133) und ›Wir pfeifen auf den Gurkenkönig‹, läutete sie gewissermaßen eine neue Zeit in der Kinderliteratur ein. Beide Bücher stehen im Kontext der antiautoritären Bewegung nach 1968. In ihren folgenden Bänden führte Christine Nöstlinger konsequent das Durchbrechen sprachlicher und thematischer Tabus fort. Ihre Erzählungen sind von diesem neuen Stil geprägt und zeichnen sich durch eine Sprache aus, die nah an der jeweiligen Zielgruppe ist. Thematisch verarbeitet sie Alltagsgeschehen. Immer wieder tauchen aber auch das Aufbegehren gegenüber jeglicher Art von Autorität auf, das ungenierte Ansprechen von Sexualität und anderen Tabuthemen. Christine Nöstlinger hat einmal zum Selbstverständnis ihres Schreibens gesagt: „Ich habe gewisse Vermutungen darüber, was Kinder lesen wollen, und gewisse Vermutungen, was Kinder lesen sollten. Und dann habe ich noch das dringende Bedürfnis, mir gewisse Dinge von der Seele zu schreiben. Und die feste Überzeugung, dass Kinder beim Lesen gern lachen, die habe ich auch. Aus diesen vier Komponenten mische ich üblicherweise meine Bücher zusammen …“

Meine Buchbewertung:

Ich meine die »Miterzieher«. Da ich mit keinem Vertreter der Sorte näheren Kontakt hatte, weiß ich nicht, ob das kinderlose Leute sind, die irgendwo ihren Bedarf an Erziehung austoben, oder es sich da um Eltern handelt, die eigene Kinder so perfekt erzogen haben, dass sie meinen, hilflosen Mamas und Papas mit ihrem Erziehungstalent beistehen zu müssen.
Ein ratloser junger Mensch braucht Hilfe und wenn wir ihm die nicht geben können, weil wir nicht verstehen, wo sein wirkliches Problem liegt, dann können wir wenigstens versuchen, ihn nicht in bockende, trotzende Isolation zu treiben.
Wir müssen schauen, dass ihm »Hintertürln« offen bleiben, dass der Schritt von der Schule weg, so er als falsch eingesehen wird, wieder revidiert werden kann.
ein Kind allein beschäftigen kann. Bietet man ihnen Gesellschaftsspiele an, haben sie gleich Angst, dass sie dann mitspielen müssten!«
Spielen scheint für viele Eltern so viel wie »ruhigstellen« zu bedeuten. Kein Wunder, dass die Kinder das bestreiken!
Die meisten Eltern sind auch sehr überzeugt davon, dass sie dies wirklich tun und ein Leben führen, das ihren Kindern als Vorbild dienen kann.
Beim Problem Kinderkitsch kontra Erwachsenenästhetik ist die einzige Lösung: abwarten! In ein paar Jahren ändert sich die Lage. Da belächeln dann die großgewordenen Kleinen unseren Pulli und unserer Tapete und murmeln: So ein Kitsch!
Man darf also vermuten, dass es zwar männliche Prachtexemplare gibt, die daheim fünfzig Prozent der Hausarbeit übernehmen. Aber halt den angenehmeren Teil. Hundert Prozent von der Grausarbeit und von der Verantwortung fürs ganze Werkel bleiben halt doch meistens der Ehefrau.

Die Meinungen darüber, was Männer »absolut nicht können«, gehen ja in Frauenkreisen weit auseinander. Manche Frauen sind überzeugt davon, dass Männer zwar kochen können, aber unfähig sind, die Sauerei, die sie dabei in der Küche machen, wegzuputzen.
Kinder haben ganz merkwürdige Abneigungen, was Nahrungsmittel anbelangt. Manche Mutter mehrerer Kinder sieht zum Beispiel mit gerunzelter Stirn beim Mittagessen jedes Kind einen anderen Bestandteil aus der Gemüsesuppe holen und auf dem Tellerrand oder Tischtuch ablegen. Der Tommi mag die Erbsen nicht, die Gabi mag die Fisolen nicht, der Xandi hat etwas gegen Karfiol und die Evi gegen Karotten.
Küchengemurmel bietet aber auch jede Menge Tipps beim Kochen und Backen u co.

Miterzieher wieder on board.

Bekannte Geschichten aus den anderen Büchern entdeckt.

Wieder mit bildern von christiana nöstlinger.

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