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Bildrechte: Verflixter Alltag.de

Rot und Grün

von Rolf Zuckowski
Rotes Licht und Grün,
das kann doch jeder leicht verstehn.
Bei Rot halt an und denk daran:
Bei Grün, da darfst du gehn.
Ja, rotes Licht und Grün,
das gilt im Dorf und in der Stadt:
Bei Rot, da darf man niemals gehn,
auch nicht, wenn man’s eilig hat.
So oft kann man Erwachsne sehn,
die bei Rot über die Fahrbahn gehn;
doch die sind wohl nur farbenblind,
denn das weiß heut doch jedes Kind:
Rotes Licht und Grün …
Damit mir nichts passieren kann,
denk ich an jeder Ampel dran,
dass ich, bevor ich rübergeh,
noch mal nach allen Seiten seh.
Rotes Licht und Grün …
Doch auch bei Grün,
man glaubt es kaum,
kann keiner seinem Glück vertraun
und darum heißt es, auch beim Gehn
nochmal nach links und rechts zu sehn.
Rotes Licht und Grün …
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Bildrechte: Pixabay.com

Ja ja, eine gefährliche Kombination stellen Kinder und den Straßenverkehr dar.

Bereits am Anfang des Blogbestehens habe ich mir Gedanken zu diesem Thema gemacht. Da waren meine Kinder aber noch entsprechend jünger.

Was damals galt, gilt noch immer. Aber teste selbst: ist dein Kind fit für den Straßenverkehr?

Die liebe Wiebke hat zur Orientierungshilfe ein paar Fragen formuliert. Diese möchte ich gerne heute erneut aufgreifen:

  • Wie verhaltet Ihr Euch mit Euren Kindern im Straßenverkehr?

Wir gehen tagtäglich mit den Rädern zum Kindergarten oder unternehmen Fahrten zu Spielplätzen. Das geht für mich schneller und entspannter als beide zu Fuß gehen zu lassen.

Ich verhalte mich sehr defensiv. Das Leben meiner Kinder ist mir auf jedenfall wichtiger als jede Vorfahrtsregel.

Wenn es dunkel ist bekommen beide an ihre Fahrzeuge (Fahrrad und Laufrad) vorne und hinten kleine LED Lichter dran. Jeder hat an seinem Helm ein blinkendes Rücklicht.

Der Räuber ist zudem stolz eine Warnweste anzuziehen, die unserer Meinung aber kein must have ist.

  • Welche Verhaltensregeln bringt Ihr ihnen bei? Und wie?

Die wichtigste Regel für ein entspannten Weg ist, nicht weiter weg zu gehen als die Mama noch zu sehen. Immer in Blickweite bleiben ist das A und O.

ich erkläre den Kindern, dass ich den Verkehr und die Situationen anders einschätzen kann als sie selbst.

Der Große darf mit seinen 4 schon selbst vorfahren und an Seitenstraßen selbst richtig gucken und rüberfahren. Voraussetzung ist eine übersichtliche bekannte Straße und er ist noch in Hörweite.

Ich habe das Glück, dass meine beiden sehr gut hören und auch folgen. Sonst wäre ich nicht so viel mit ihnen sorgenfrei unterwegs.

Auch wichtig ist, dass beide am Rand fahren oder gehen und nicht zappeln oder schlenkern. Das klappt nicht immer gut. Aber bisher blieben sie immer auf dem Gehweg ohne irgendwelche Gefahren.

Die einzige Gefahr sind eigene Überholmanöver. Aber das haben sie schnell gelernt, miteinander zu sprechen: „Vorsicht, ich komme“ zum Beispiel zu rufen. „Weg da, ich überhol dich …“

  • Welche Regeln findet Ihr doof?

Die Benutzung des Blinkers halten viele für doof.

Sie wissen nicht, dass da irgenwo Kinder am Straßenrand stehen und warten bis ausgerechtet sie vorbeifahren – oder auch nicht!

Wir machen schon Spielchen unterwegs, ob der wohl abbiegen mag? Wenn mein Großer Recht hat darf er sich z. B. ein Mittagessen aussuchen, dass ich dann koche 🙂

  • Wann ist für Euch der richtige Zeitpunkt?

Das beginnt beim ersten Schritt vor die Haustür. Da wird gesagt, wo das Kind laufen darf – Gehweg!

Alles andere ist tabu!

Das geht weiter beim Vorbild sein.

Nur wenn ich auch konsequent auf dem Gehweg laufe, kann mein Kind die Ernsthaftigkeit und Wichtigkeit meiner Regel begreifen. Wenn bei einem Sonntagsspaziergang die Hälfte der Großfamilie auf der Straße läuft, weil es eine Nebenstraße ist und man eben zu viert besser was besprechen kann, braucht man sich über ein auf der Straße laufendes Kind nicht beschweren 🙂

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Bildrechte: Pixabay.com
  • Habt Ihr spannende Spiele, die Ihr zum Erlernen der Verkehrsregeln nutzt?

Es gibt viele Lieder (s.o.) und Spiele von der Verkehswacht. Einfach googlen. Da gibts einiges auf dem Markt.

Ich finde allerdings dass man es beim Rausgehen am besten lernt und beibringen kann. Es kann in Nebenstraßen oder auf Feldwegen geübt werden.

So haben wir auch angefangen.

Wenn die Kinder heutzutage für die kleinsten Strecken in den Kindersitz im Auto gesteckt werden, erlernen sie den Straßenverkehr am wenigsten.

  • Dürfen Eure Kinder alleine in die Schule gehen?

Wir sind da noch nicht so weit. Der Räuber ist erst 4.

Generell sollte mein Räuber in der 2. Klasse mit Schulkammeraden zusammen allein den Weg bewältigen können. Wenn er mag und es bis dahin gut macht, warum nicht?

  • Mit welchen Geräten sind Eure Kinder im Straßenverkehr unterwegs?

Unsere Kinder sind mit dem Fahrrad und Laufrad unterwegs. Vor unserem Haus fahren sie auch Tretfahrzeuge und das unkaputtbare Bobbycar.

Vielen Dank an die liebe Wiebke für die tolle Inspiration zu deisem Text.

Und welche Regeln sind euch für die Kinder wichtig im Straßenverkehr?



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