Motzen erlaubt, denn Mama hat ja auch Gefühle

Bildrechte: Pixabay.com

He, Mensch

Ja, ich spreche den an der nur motzen und maulen kann.
Geht es dir wirklich so schlecht? Wie mir scheint, ist dir nichts recht.

Schau dich um auf dieser Welt,
bald stellst du fest, dass es dir nicht an vielem fehlt.
Krieg und Zerstörung um uns herum,
macht dich dies nicht stumm?

He Mensch, überdenke deine Sprachwahl,
jenem, der nichts hat, wirst du zur Qual.
Jener ist bestimmt nicht glücklich,
findet sein Leben auch nicht entzücklich.

Glaubst nur an deinen satten Magen,
auch mit Mammon lässt sich’s recht gut klagen.
Der nichts von beidem hat, zieht sich zurück sehr leise,
klagt still auf seine bescheidene Weise.

Auch seine Wortwahl gleicht nicht der deinen,
statt zu brüllen und zu schreien, ist ihm mehr nach Weinen.
He Mensch, sei zufrieden mit dem was du besitzt,
dein Gemüt zu Unrecht sich erhitzt.

Penner, Faulenzer und Rosinenpicker,
mit solchen Worten hat man Menschen auf dem Kicker.
Statt darüber nachzudenken, weshalb sie so sind,
man lieber arge Gerüchte um sie spinnt.

Der Voksmund sagt:
„Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.“
Bei Krakeelern lässt sich Anstand meist vermissen.
Erst wenn sie selbst in Not geraten,
erleben sie selbst nie geglaubte Niederlagen.

Schnell sind sie dann selbst zum Schmarotzer abgestempelt,
werden von „alten“ Kumpels nur noch angerempelt.
Begreifen endlich, was sie anderen Menschen angetan,
bekommen zu spüren den Hochmut des eigenen Clan.

Horst M. Kohl

Aber ab und zu mal Luft raus lassen müsste doch ok sein? Auch als Mama?

Warum eigentlich nicht.

Vorbild hin – Vorbild her.

Denn wir sind auch oft ein #schlechtesVorbild. Die 5 schlechten Beispiele für die Vorbildfunktion habe ich bereits unter dem hashtag gesammelt.

„Eltern sollen positive Vorbilder sein“ – ich sage ihnen, das ist nicht möglich. Und werden das positive Kinder, wenn wir positive Vorbilder waren? Nö. Was waren meine Eltern für Vorbilder für mich – die meisten werden sehen, dass sie viel mehr von den negativen Vorbildern gelernt haben als von den positiven. Wenn sie das versuchen, ein „gutes Vorbild zu sein“, kriegen sie wirklich Ärger, die Kinder glauben das ja auch nicht, dass ihre Eltern so Übermenschen sind. Jesper Juul

Meine Sammlung könnt ihr gern noch ergänzen, denn wir machen alle Fehler – jeden Tag, immer wieder.

Dazu gehört auch der bekannte Brüllmodus. Unter dem Titel: Brüllmodus aus – aber wie? Oute ich mich zum Anschreien.

In meinem Beitrag zeige ich Hilfestellungen um den Brüllmodus auszuschalten. Probier sie aus und berichte über deine Erfahrungen.

Zum Nein-Sagen gehört oft mehr Mut, als zum beschwichtigenden Ja, das dem Nein aus dem Weg zu gehen sucht.

Wilhelm Vogel 

Nein sagen macht keinem Spass. Oder?

Sagst du oft nein? 

Wie wichtig mir das Nein-Sagen ist oder das Ja-Schweigen kannst du in meinem vergangen Artikel: Neinheißtnein oder Nein sagen macht kein spass nachlesen.

Trotzdem sollten wir nicht vergessen:“Locker bleiben“ vielleicht mit den 3 Tipps für den Alltag mit kleinen Kindern.

Vielen Dank an den Blog Runzelfüßchen für die Inspiration zum Text.

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2 Kommentare

  1. Ich finde ein positives Vorbild vor allem auch eins, dass offen Fehler oder Schwächen zugeben kann. Eigentlich ist es wirklich keine Schwäche einzugestehen, dass man nicht mehr kann und am Ende ist. Es ist halt das falsche Ventil zu motzen, was man dann aus der Situation macht ist entscheidend. Zu überlegen warum es zu der Reaktion kam und wie man so etwas zukünftig vermeiden kann zum Beispiel.

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