#vorlesentutkinderngut und mir auch

Lesen ohne Neugier ist wie Essen ohne Appetit.

© Manfred Hinrich

Vorlesen tut Kindern gut – das stimmt.

Vorlesen beruhigt die Kinder. Denn meistens werden doch Themen vorgelesen, die gerade auch im Kindesleben aktuell sind.

So habe ich zum Beispiel dem 4 jährigen Räuber das Buch „Munkeln im Dunkeln“ (nur Rezension innerhalb des Blogs verlinkt – kein Werbelink !) vorgelesen, nachdem er bei seinen Freunden übernachtete. Da freute er sich so. Er erzählte durch das Buch mehr über seine Erlebnisse mit der befreundeten Familie, das er ohne themenbezogenem Buch sicherlich nicht gemacht hätte.

Ebenso fand ich das Buch für ganz Kleine „Dankeschön und Bitte sehr!“ – Höflichsein ist gar nicht schwer ein tolles Buch um zu zeigen wie es auch im Alltag dazugehört höflich zu sein. Meine Kinder sehen es tagtäglich, wenn wir unterwegs beim Einkaufen sind, wie das abläuft. Guten Tag – Grüß Gott – Danke – Gerne – Bitte sehr – Entschuldigung usw.

Aber viel Eltern sind berufstätig und eher seltener mit den Kindern beim Einkaufen.

Lustig finde ich auch so Bücher wie den „Klo-König“ oder „Mopelpo geht aufs Klo“. Diese Bücher sollten aber so ziellos und mit viel Humor vorgelesen werden. Hierbei den erhobenen Zeigefinger zu zeigen und „Schau mal, der kann das schon toll machen und du noch nicht“ wäre Fehl am Platze.

Vorlesen läßt Kinder aber auch träumen und in andere Welten eintauchen.

Deshalb gefällt mir „Lauras Stern“ so gut für die Kinder. Wir haben zu Hause die Jubiläumsausgabe mit einem Glitzerstern. So was Ungreifbares wie einen Stern auf einmal greifbar zu machen finde ich für Kinder einfach wunderbar.

Vorlesen fördert aber auch Gespräche mit den Kindern. Sie fragen nach. Man erklärt. Sie nennen Beispiele. Man kommt von einem zum anderen. Das schafft Vertrauen und fördert die Eltern-Kind-Beziehung. Herrliches Gefühl!

 


Wer nicht in der Lage ist, zuzuhören, verliert den Anspruch gehört zu werden.

Unbekannt


 

Hier ein Ausschnitt meines Artikels „Zuhören und Kinder“ aus 2014.

Abends reflektieren wir nach der Vorlesegeschichte in seinem Bettchen noch mal den Tag. Fassen das Schönste nochmal zusammen.

Die Stimme eines Kindes,
egal wie ehrlich oder aufrichtig,
ist bedeutungslos für jene,
die verlernt haben zuzuhören.

aus „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ nach J. K. Growling

Hört euren Kindern zu und nehmt sie ernst (wenns manchmal auch schwerfällt) – das Fazit.


 

Wir lesen aber nicht nur am Abend.

Im Wohnzimmer und in jedem Kinderzimmer stehen den Kindern frei zugängig Bücher zur Verfügung. Immer mal wieder kommt eines mit einem Büchlein angeschleppt. Das gehört einfach bei uns dazu.

Es kommt aber auch vor, dass der große Bruder der kleinen Schwester ein Buch „vorliest“. Etwas drolligeres habt ihr noch nicht gesehen. Es macht viel Spass dabei Mäuschen zu spielen und den beiden dabei zuzuhören. Da springt jedesmal mein Herz in die Luft.

Auch im Auto liegen meist ein paar kleine Pixi Bücher rum. Die sind nicht unfallgefährdend durch ihr Gewicht und nehmen wenig Platz weg. Passen einige in die Schublade unterm Sitz. Einfach super bei längeren Fahrten.

Wer noch Ideen braucht, wo man kostenfrei Pixis her bekommt, kann gern meinen „Wie bekomme ich über 20 Pixi Bücher geschenkt – so geht das!“ Beitrag ansehen. Wenn du noch andere Quellen dafür hast, kannst du meine Sammlung gern in den Kommentaren ergänzen.

Wichtiger Termin ist bei uns auch der Vorlesetag. Mein Beitrag dazu aus 2014 kannst du gern nachlesen.

Damals forderte der Räuber sogar mit seinen 2,5 Jahren, dass er jeden Buchstaben vorgelesen bekommt. Sogar den Buchverlag, die Autoren und das Erscheinungsjahr durften nicht fehlen. Dann saßen wir im Auto und er murmelte immer hintereinander „wolfgangmetzgerwolfgangmetzger…“ Wir Eltern guggten uns nur an und fragten uns wer das sei. Muss wohl aus irgendeinem Buch der Autor oder Illustrator sein.Tatsächlich. So war es dann auch.

In den letzten beiden Bloggerjahren habe ich meine Buchtipps von Kinderbüchern aber auch Sachbücher für Eltern gesammelt. Die besten Neuerscheinungen speziell für Eltern lese ich für mich und meine Leser und gebe meinen „Senf“dazu.

Vielen Dank an den Blog KuchenKindundKegel für die Inspiration zu diesem Text.

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7 Kommentare

  1. Ich selbst habe nie gerne vorgelesen. Schon in der Schule nicht. Vielleicht lag es daran, dass andere das einfach besser und schöner konnten. Dafür aber habe ich den Kindern gerne Geschichten erzählt. Oder wir haben uns gemeinsam welche ausgedacht.

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