Das Lazarus-Syndrom @bastei_luebbe

Das Lazarus-Syndrom  - Guido M. Breuer - eBook

Das Lazarus-Syndrom

Bildrechte unds Inhaltsangabe von Lübbe.de

Ein packender, atmosphärischer Thriller um die skandalösen Machenschaften der Organmafia!

Dr. Johannes Krafft, genannt „Joe the Butcher“, ist ein gebrochener Mann. Seit er seine Familie bei einem Unfall verlor, verdingt sich der brillante Chirurg als ambulanter Operateur für eine Organspende-Organisation. Ist es Zufall, dass in letzter Zeit immer mehr geeignete Spender sterben? Als ein alter Bekannter ermordet wird, beginnt Joe Fragen zu stellen.

Bald gerät er nicht nur selbst ins Visier er Ermittlungen, sondern auch ins Fadenkreuz der Gegenseite, die einen Skandal um jeden Preis vermeiden will. Doch im Kampf gegen die übermächtig scheinende Organspende-Mafia steht mehr auf dem Spiel als nur sein eigenes Leben. Wem kann Joe noch trauen?

Guido M. Breuer, geboren 1967 in Düren, machte zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann, bevor er Wirtschaftswissenschaften studierte. Anschließend war er viele Jahre als Unternehmensberater tätig. Seit 2009 schreibt er Kriminalromane und Thriller. Er lebt und arbeitet in Bonn. Website: http://www.guido-m-breuer.de

Meine Buchbewertung:

Erst mal war für mcih interessant als Nichtmedizinerin, was eigentlich dieses Lazarus-Symdrom ist. Und wen fragt man da?

Richtig! Wikipedia:

Im deutschsprachigen Raum wird der Begriff auch für scheinbare Lebenszeichen bei hirntoten Patienten verwendet. Dabei handelt es sich um spontane oder durch Berührung auslösbare reflektorische Bewegungen. Sie treten meist an Armen oder Beinen, seltener auch am Rumpf auf und können in Einzelfällen wie eine gerichtete Bewegung wirken. Obgleich sie zu den typischen Erscheinungen beim Hirntod zählen, können sie bei Angehörigen und Mitarbeitern der Intensivstationen leicht als „Lebenszeichen“ fehlinterpretiert und so zu einer psychischen Belastung werden.

Gleich zu Beginn des Buches wird einem klar, wie sehr der Dr. Krafft abgestürzt ist. Er säuft nur und ist total fertig mit der Welt. Ihn plagen Selbstvorwürfe an dem Tod seiner Frau (und des ungeborenen Babys).

Sein Job als „Butcher“ ist auch nicht wirklich prikelnd. Er sagt selbst:

„So ein Lazarus-Syndrom ist verdammt noch mal nicht witzig!“

Im Buch zitiert er viel Lyrik, was ihn doch nicht als Blödmann identifiziert sondern eigentlich hochgebildet dastehen läßt.

Joe blickte in den Spiegel und rezitierte: »Wenn du aber gar nichts hast, ach, so lasse dich begraben – denn ein Recht zum Leben, Lump, haben nur, die etwas haben.«

Er gerät bei seinen Operationen auf Unreglemäßigkeiten bei der Organisation der Organspenden und um ihn rum sterben Bekannte und Verwandte.

Witzig und immer wieder neben dem ernsten Thema und spannenden Aufklärung der Organmafia sind die Selbstgespräche des Dr. Krafft mit seiner Katze.

»Hör zu, Katze«, sagte er in beschwörendem Ton. »Erstens: Ich muss aufhören zu saufen. Zweitens: Ich muss aufhören, mit mir selbst zu reden. Drittens: Ich muss aufhören, mit einem Tier zu sprechen. Ist das klar?«

Mehr wird nicht verraten. Lest selbst!

Vielen Dank an Netgalley und Bastei Lübbe für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

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