Die kleinen Sterne leuchtet immer – Briefe einer Sternenkindmutter

Bildrechte: editionriedenburg.at

 „Die kleinen Sterne leuchten immer – Briefe einer Sternenkindmutter“ von Tanja Wenz

Inhaltsangabe von der Buchrückseite:

Maya findet Liebe und Geborgenheit in den zahlreichen Briefen, die sie an ihre verstorbene Mutter schreibt. Auch als Maya und ihr Mann Torben vor der schwersten Entscheidung überhaupt stehen – nämlich, ihre nicht lebensfähige, ungeborene Tochter abzutreiben oder der Natur freien Lauf zu lassen –, hilft Maya die schriftliche Nähe zu ihrer Mutter sehr. „Liebe Mama, während ich dir das hier schreibe, tropfen Tränen auf das Blatt. Wieso wir?“ Maya und Torben entscheiden sich gegen einen Schwangerschaftsabbruch. Obwohl sie ihre kleine Tochter schon zwei Tage nach der Geburt wieder gehen lassen müssen, sind sie für die kurze gemeinsame Zeit auf Erden dankbar. Sie haben nicht nur Liebe gegeben, sondern auch Liebe durch ihre Tochter empfangen. „Liebe Mama, nun ist Mariella bei dir und du kannst sehen, was für ein Engel unsere kleine Maus ist. Bitte pass gut auf sie auf.“ Danach ist nichts mehr, wie es war. Selbst durch die Geburt der zweiten, gesunden Tochter Lara löst sich die Trauer nicht einfach auf. Auf dem Weg der Bewältigung helfen Maya abermals die Briefe an ihre Mutter. So findet sie ihren inneren Frieden wieder und lernt, das Leben in all seinen Facetten anzunehmen. „Liebe Mama, letztens ist mir ein Sprichwort wieder eingefallen, das du mir vor langer Zeit in mein Poesiealbum geschrieben hast: Die kleinen Sterne leuchten immer, während die große Sonne oft untergeht. Bitte gib Mariella einen Kuss von mir, ich habe euch lieb. Deine Große“

Interview des Verlages mit der Autorin Frau Wenz über das Thema Anenzephalie

Meine Buchbewertung:

Die Idee der Briefesammlung von Maya an die verstorbene Mutter über ihr Gefühlsleben und die Geschehnisse fand ich ein schöner Rahmen für das schwierige Thema.

Diese Hin- und Hergerissenheit dieses kleine Leben auszutragen oder frühzeitig zu beenden stelle ich mir unheimlich schwer vor.

Es liefen mir auch Stellenweise Tränen runter und tropften aufs Buch. Sehr rührend und gefühlvoll geschrieben.

Mein Sternenkind schaffte es erst gar nicht so weit und ging von allein im ersten Drittel der Schwangerschaft. Und das war schon schwer für uns. Ich hab es mal in einem Brief an mein Pünktchen verarbeitet: Was ich dir noch sagen wollte oder Pünktchen, ich vermisse dich

Hut ab auch vor dem Zusammenhalt der Eltern. Manch Partnerschaft geht in solchen Krisenzeiten auch auseinander.

Mir hat übrigens auch das Laufen nach der Fehlgeburt sehr geholfen. Es freute mich diese Paralelle zu lesen.

Ich glaube Lara hat einen schweren Stand in der Familie und wird immer wieder an Mariella erinnern  und verglichen. Trotzdem freute es mich zu lesen dass der Familie ein drittes Kind gegönnt wurde.

https://youtu.be/mSOUNSG_9qE

Fazit:

Nichts für schwache Mutterherzen.

Vielen Dank an Frau Wenz und dem Verlag editionriedenburg für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

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