Das sagt einem ja keiner

978-3-499-63160-3
Bildrechte und Inhaltsangabe: Rowohlt.de

Das sagt einem ja keiner

Postnatale Poesie

«Auf jeden Fall eine Tolle, die Hollie!»
Judith Holofernes
Vom ersten Tag ihrer Schwangerschaft an führt Hollie McNish Tagebuch darüber, wie es ist, ein Kind zu erwarten, zu kriegen, zu haben. Ein Tagebuch über alles, was ihr vorher niemand gesagt hat, über heimliche Gefühle und ungehörige Gedanken. Ein poetisches Tagebuch, McNish wechselt ständig zwischen Prosa und Gedicht und in den Gedichten aufs hinreißendste zwischen hohem und hemdsärmligem Ton, ihr Ernst ist nie heilig und ihre Ironie nie feige. Hollie McNishs Buch gehört zum Schönsten,Authentischsten und Originellsten, was je zum Thema Elternschaft verfasst worden ist.
«Hollie schreibt mit Ehrlichkeit, Überzeugung, Humor und Liebe.»
Kate Tempest

Hollie McNish lebt in London, Cambridge und Glasgow. 2009 wurde sie UK Slam poetry champion und leitet Workshops an Schulen und in Jugendeinrichtungen. «Das sagt einem ja keiner» ist in Großbritannien im vergangenen Jahr bei Blackfriars erschienen und war ein Bestseller, zudem hat sie dafür das Arts Foundation Spoken Word Stipendium zugesprochen bekommen.

Meine Buchbewertung:

Das im Januar 2017 erschienene Buch musste ich unbedingt lesen.

Als Zweifachmama und lesebegeisterte Frau war ich sehr gespannt auf diese Art Tagebuch.

Aber es ist mehr als das. Es ist ein ganz genialer Ausdruck von Gefühlen und ehrlicher Empfindungen von der Schwangerschaft bis zum dritten geburtstag des Kindes.

Ob Mädchen oder Junge, alles, was jetzt zählt 
ist, dass man’s irgendwie gesund und bei Laune hält. 
Ich fühl mich, als hätte ich es jetzt schon enttäuscht. 
Anstatt stolz zu sein und mich einfach zu freuen.

Und das verblüffende war ja, dass man die Parallelen von einem Selbst beim Lesen sah und dachte, genauso hättest du es damals aufschreiben müssen… Aber die Worte kamen mir nie so zugeflogen. Schön, dass Hollie diese Begabung hat.

Aber irgendwie schafft es mein Körper, die Speisen und Getränke bei sich zu behalten und nur die Magensäure loszuwerden. Wie macht er das nur? Mein Körper ist unfassbar!

Sie hat sogar eine tolle Liste parat.

Die Liste: Was man einer schwangeren Frau besser nicht sagen sollte

Kann man die irgendwo öffentlich aushängen? 😉

Die ersten Gedanken nach der Geburt
1. «Push it» von Salt ’N’ Pepa auf der Geburts-CD war nicht so lustig, wie ich dachte.

Das macht das Buch so einzigartig. Die krassen und  gerade heraus formulierten Gedanken über Empfindungen und Eindrücke von Schwangerschaft, Geburt und Babys beschreiben es, was man sonst nicht wagen würde auszusprechen.

Warum eigentlich?

Ihre Nase war zu
. Sie ließ sich nicht putzen
. Mir wurde gesagt: Da musst du halt durch.
 Ich saugte den Rotz
. Aus ihr heraus. 
Spuckte ins Klo aus und kotzte.

Habt ihr das auch so gemacht?

Ich wäre zum Beispiel nie auf die Idee gekommen das so zu machen. Bei mir gab es diesen Sauger, den ich nur einmal benutzt habe – unter Protest des Sohnes. Zum Glük hatten meine Kids erst wieder Schnupfen im „Schnäuzalter“.

Hier noch mal ein persönliches Beispiel der Poetischen Kunst von Hollie:


 

Fazit:

Ich bin froh dieses Buch beim Stöbern der Vorschauen entdeckt zu haben.


Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

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