Der Froschkönig – was wirklich geschah: Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung

Der Froschkönig – was wirklich geschah:
Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung

Der Froschkönig – was wirklich geschah: Hipp und Hopp retten Papa Grünsprung
Bildrechte und Inhaltsangabe: südpol-verlag.de
Lesealter:        ab 7 Jahre
Vorlesealter:  ab 5 Jahre

Gerlis Zillgens / Katja Jäger 

Frecher Perspektivwechsel: Die Kinder des Froschkönigs erzählen, wie‘s wirklich war
Eines Tages müssen die Froschkinder Hipp und Hopp mit ansehen, wie ihr Papa von einem langbeinigen, bleichen Wesen mit goldener Krone geküsst wird. Zu ihrem Entsetzen weicht Papa Grünsprung die schöne grüne Farbe aus den Froschschenkeln und ihm wachsen grässlich lange Arme und Beine! Hipp und Hopp sind verzweifelt – sie wollen ihren Papa zurückhaben! Ein großes Abenteuer beginnt …

92 Seiten, gebunden, 170 x 230 mm
durchgängig farbig illustriert
ISBN 978-3-943086-38-6

12,90 EUR

Gerlis Zillgens

Die Kölnerin Gerlis Zillgens war Schauspielerin und Regisseurin, hat Filme und Serien geschrieben und sie ist mit Leib und Seele Autorin. In ihren witzigen und unterhaltsamen Kinder- und Jugendbüchern, u.a. bei Loewe erschienen, geht es um Individualität, Freundschaft und Toleranz. Wenn sie nicht gerade selber schreibt, unterrichtet sie schreiben. Oder tanzt Tango und Salsa. Oder turnt herum. Zuletzt sogar auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Katja Jäger

Katja Jäger wuchs in Pirna bei Dresden auf und lebt inzwischen in der Nähe von Remscheid. Seit sie das erste Mal einen Stift in die Hand nehmen durfte, malt und kritzelt sie damit herum. Schon in der 1. Klasse wusste sie, dass sie Illustratorin werden möchte. Erste Auftragsarbeiten bekam sie von Klassenkameraden zur Verbesserung mancher Kunstnoten. Am liebsten entwickelt und illustriert sie tierische Charaktere. Sie liebt die Farbe Grün und Frösche, weshalb sie für die Illustrationen von Hipp, Hopp und Papa Grünsprung geradezu prädestiniert war.

Meine Buchbewertung:

Ein etwas anderes Märchenbuch. Da bin ich doch gleich als Leserin und Zweifachmama dabei.

Mein ältester ist fast 5. Daher dachte ich es wäre was für ihn.

Das Froschbuch lässt sich wirklich gut vorlesen. Kurze einfache Sätze machen es meinen beiden Kindern leicht der Geschichte zu folgen. Die liebevollen Illustrationen unterstreichen die Worte.

Meine Kleine hatte viel zu gucken. Sie hatte Mitleid mit der Schnecke, die beim Picknick hat dran glauben müssen.

Erst wird berichtet, dass die Mutter von Hipp und Hopp von einem Stoch gefressen wurde und dann verlieren die beiden ihren Vater beim Versteckspiel.

Für Hipp und Hopp ist das alles ziemlich traurig und hier konnten meine Kinder es gar nicht fassen, dass Hipp und Hopp nun auch noch ihren Papa verloren haben. Ein sehr mitreißender Start in die Geschichte!

Zu dem strömten hier viele Fragen zum Fresstod der Mutter auf mich ein. Warum hat die sich nicht versteckt? Wieso fressen Störche Frösche? Woran erkennt der Storch dass das kein giftiger Frosch war? Usw. Ihr seht es ist auch in gewisser Weise ein Sachbuch bei uns geworden.

Eine schöne Idee, die Geschichte aus Froschsicht zu zeigen. Wie es den Frosch-Kindern geht wenn sich der Papa küssen lässt und verwandelt wurde mitfühlend beschrieben und gezeichnet.

Mir gefällt Frau Quaatsch sehr gut. Sie nimmt sich den Kindern an und bietet Hilfe an.

Auf Seite 37 missfällt mir das Word „kids“. Da will der Storch wohl neudeutsch sein. Für Kindervorlesegeschichten finde ich es jedoch nicht passend.

Die beiden Froschkinder Hipp und Hopp sind sehr mutig. Wer seine Angst überwinden kann, den finde ich mutig. Oder wer über seinen Schatten springen kann..

Toll, dass es immer schöne kurze Kapitel sind. So läßt es sich gut als Gute Nacht Geschichte lesen.

Der Perspektivwechsel ist gut gelungen. Das Hin und her wer jetzt wen küßt oder küssen soll war etwas verwirrend – aber auch spannend ob es denn noch gut ausgeht. Happy end.

Warum die beiden Frösche-Kinder jetzt aber Mama sagen sollen zu der Froschdame, das haben meine Kinder nicht verstanden.

Vielleicht hole ich es einfach in einem Jahr noch mal aus der Schublade und lese es erneut vor. Ihr seid die ersten, die es erfahren.

Fazit:

Quaak!


Vielen Dank an den Südpol Verlag und an die Autorin für die tolle Leserunde bei Lovelybooks und das kostenfreie Rezensionsexemplar.

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