Tischmanieren oder 10 kleine Regeln für ein harmonisches Essen


Viele kleine Fische schwimmen heut´zu Tische,
reichen sich die Flossen,
dann wird kurz beschlossen,
jetzt nicht mehr zu blubbern,
statt dessen was zu futtern,
drum rufen alle mit:
Guten Appetit!

Das ist unser Lieblingstischspruch um das Essen gemeinsam zu beginnen.

Kennst du das auch? Oder betet ihr mit den Kindern vor dem Essen?

Da wir nicht religiös sind, sie aber aus dem Kindergarten Tischgebete kennen, belassen wir es bei solchen niedlichen Tischsprüchen.

Es soll lediglich bei uns zeigen, dass wir zusammen essen und auch gemeinsam damit beginnen.

Seitdem unser Großer sich selbst das Brot schmiert, sieht der Butterklotz auch entsprechend aus. Inzwischen mischt jetzt auch die Kleine mit ihrem Brotmesser mit, so dass es wahre Kunstwerke sind.

Bei uns zu Hause geht es recht locker beim Essen zu, schliesslich soll es ja spass machen.

Wichtig ist aber:

Nach dem Klo und vor dem Essen, Hände waschen nicht vergessen!

Beim Essen liessen wir beiden Kindern noch lange die Experimentierfreude.

#12v12 #12von12 #Mahlzeit #kleinkind #essen #vomteller

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Allein durch Abgucken isst die Jüngste inzwischen besser mit der Gabel als der Große.

Inzwischen können beide mit der Gabel essen und der Große schneidet auch schon viel allein auseinander.

#mahlzeit Es hat wohl geschmeckt. #12v12 #12von12

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Viele Ideen und einfache Rezepte habe ich aus dem Buch „Mit Kindern essen“ geholt. Mein Buchtipp dazu kannst du dir gern anschauen. Mit Kindern essen oder meine Missionfood4kids

Ich nenne es aber ungern Tischmanieren, sondern lieber ein paar kleine Regeln, die das miteinander beim essen erleichtern und dem einzelnen spass macht.

Wir versuchen eine Mahlzeit am Tag zusammen als Familie einzunehmen.

Frühstück und Mittagessen findet meist ohne beschäftigten Papa statt. Aber am Wochenende kriegen wir das hin!

Die Kinder nehmen keine Spielsachen mit zum Esstisch. Falls etwas umfällt wird es klebrig und nass. Das verstehen sie.

In Restaurants dürfen Sie kleine Autos, kleine Bücher oder Puppen mitnehmen, so erleichtern wir uns die Wartezeit.

Ich kündige das fertige Essen wenn möglich 5 Minuten vorher an, damit das Spielen nicht aprupt endet und es wütende Momente gibt. So kann jedes Kind noch fertig spielen oder es entsprechend für einen Pause vorbereiten.

Jeder holt sich selbst einen bunten Becher oder seine Frühstückstasse und hilft beim Tischdecken. Das machen sie echt gern und sie freuen sich, wenn sie im Kühschrank das nächsthöhere Regal erreichen. Ja sie wachsen ja so schnell…

Das ist aber auch für die Motorik wichtig, dass die Kinder in den Alltag eingebunden werden.

Nicht, dass ihr auch eine Empfehlung zur Ergotherapie erhaltet, wie es uns passierte. Die genauen Hintergründe kannst du gern im Bericht „Braucht mein Kind wirklich Ergotherapie?“ nachlesen

Während dem Essen bleiben alle sitzen oder zumindest am Tisch oder auf dem Schoss.

Es darf sich jeder selbst das Essen nehmen. Aber nur so viel, wie man denkt zu essen – lieber noch einmal nachschöpfen. Am Anfang ist meist zu viel auf dem Teller. Aber auch das Mengengefühl muss erst gelernt werden.

Von neuen Lebensmitteln wird ein kleiner Bissen probiert und darf auch auf den Teller zurückgelegt werden.

Bekannte Lebensmittel, die nicht schmecken müssen nicht mehr probiert werden. Wenn es aber eine ganze Weile her ist und zB. ein Wachstumschub dazwischen war, frage ich eindringlich nach, ob eine winzige Portion probiert werden will.

Ach, so vieles ergibt sich einfach beim Essen am Tisch und passiert nach Gefühl.

Wer satt ist darf den Tisch sofort verlassen und Händewaschen gehen.

Was gibt es bei euch am Esstisch für Besonderheiten?

Vielen Dank für die Inspiration zu dem Text an Sonnensyn



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