Und ewig schläft das Pubertier @piperverlag

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Bildrechte: Piper.de

Chillen, relaxen, ausruhen: willkommen im Leben des Pubertiers – Jan Weilers neuer Bestseller!

 

Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt’s nicht!« gehört zu den erfolgreichsten Büchern der vergangenen Jahrzehnte. Es folgten unter anderem: »Antonio im Wunderland« (2005), »Mein Leben als Mensch« (2009), »Das Pubertier« (2014), »Kühn hat zu tun« (2015) und »Im Reich der Pubertiere« (2016). Jan Weiler verfasst zudem Hörspiele und Hörbücher, die er auch selber spricht. Jan Weiler lebt bei München.

Meine Buchbewertung:

Mit viel Humor beschreibt der Autor mal wieder seine familiäre Erfahrungen mit zwei pubertierenden Kinden.

Leider betrachten mich meine Kinder ganz anders, nämlich als möchtegernautoritäre Nervensäge mit zweifelhaftem Musikgeschmack.

Carla ist fast jetzt 18 und ihr Bruder 14.

Der Vater, das Familienoberhaupt, der „Versuchsleiter“, wie er sich oft beschreibt, erzählt viele Alltagssituationen in seiner Familie.

Dabei geht es zum einen um den täglichen Kapf der Sauberkeit im Haus.

Jedenfalls habe ich Bock auf Remmidemmi, also frage ich sie, ob sie im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit als Tochter womöglich die Entrümpelung und Säuberung ihres Zimmers auf die Tagesagenda setzen könne.

Aber auch herrlich alltägliche Anekdoten aus dem wahrscheinlich wahren Leben werden beschrieben. So lautet mein Lieblingszitat von Sohn Nick:

Der sah heute Morgen aus dem Fenster und sagte dabei mehr zu sich als zu mir: »Ich liebe den Geruch von Döner in meinem T-Shirt.«

Dabei kommen Themen wie Schule, Führerschein, Regeln untereinander und die erste Liebe nicht zu kurz.

Selbst die Bundesjugendspiele sind ihm noch eine Erklärung wert..

Ich finde nämlich, dass man die auf gar keinen Fall abschaffen darf, und zwar gerade weil ich diese Veranstaltung als Kind so leidenschaftlich gehasst habe. … Aber man musste eben, und das finde ich im Nachhinein hervorragend, denn wenn ich nicht gemusst hätte, hätte ich mich auch nicht dagegen wehren können.

Auch ich habe mich zu dem Statement von Frau Finke zu Wort gemeldet. Hier mein Beitrag zum damaligen Artikel: Meine ganz persönlichen Bundesjugendspiele

Grandios fand ich die pubertierenden Sprüche wie zum Beipiel:

Wie nennt man eine Party mit deutlichem Jungsüberschuss? Wurstsalat.

Meine Vorsätze anhand dem Buch habe ich mir für die Zukunft auch schon gesteckt.

Fazit:

Für mich als Zweifachmama von derzeit noch Kleinkindern eine gute Mögluchkeit zu spickeln was noch so kommt.


Vielen Dank an Netgalley und den Piper Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar

 

 

 

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