Superheldin 21 @rowohlt #downsyndrom

Superheldin 21

Bildrechte und Inhaltsangabe: Rowohlt.de
Superheldin 21


Verena Elisabeth Turin, Daniela Chmelik

Superheldin 21

Mein Leben mit Down-Syndrom

Verena Turin erzählt selbstbewusst von ihrem Leben mit Down-Syndrom. Sie möchte mit Vorurteilen aufräumen, denn sie fühlt nicht anders. Sie fühlt sich ganz normal. 
Sie wäre gerne Superheldin. Oder Sängerin. Oder Schauspielerin. Und hat Träume, wie jeder andere auch. In einem sehr eigenen und feinsinnigen Ton beschreibt sie ihre Arbeit im Pflegeheim, erzählt von ihrer Band und ihrer Familie, von der Liebe und von Schmetterlingen. Turin schreibt: „Normal ist einfach, wie wir selbst sind. Wir alleine bestimmen das. Nicht die anderen Menschen. Ich bin normal und so bleibe ich auch. Was ist nicht normal dabei?“
Ein Buch, das anregt zum Nachdenken über die eigene Weltsicht und über den Umgang mit Menschen mit Behinderung. Ein Buch, das hilft, zu verstehen.

 

 

Meine Buchbewertung:

Als Mutter zwei Kinder bewundere ich den Mut von Verena ein Buch über ihren Alltag zu schreiben.

Mit einfachen Sätzen und ihrer Umgangssprache ist das Buch sehr authentisch.

Wenn ich mich im Spiegel ansehe, dann merke ich, dass ich Down-Syndrom habe. Ich gebe das Down-Syndrom gerne zu. Und ich fühle es auch ganz tief in mir. Wenn Menschen auf der Straße mich anschauen. Ein bisschen anders fühlt es sich an. An den Augen vielleicht. Oder am Herz? Nein, eigentlich fühlt man das Down-Syndrom nicht.

Die Autorin schildert ihre Kindheit, Schulzeit mit der Inklusionsproblematik und Alltag. Aber auch die Liebe wird thematisiert.

Verlieben geht besser, wenn der andere es auch ist. Anschließend fühlt man sich gegenseitig wie verzaubert. Bei mir hat es glühende Funken gegeben. In meinen feuchten Augen habe ich regenbogene Sterne gesehen.

Und Verena hat sich verliebt und erzählt offen davon.
Aber der Leser erfährt auch was sie am Winter besonders fasziniert.

Was sie als Bundeskanzlerin in Deutschland alles anders machen würde beschreibt sie in einfachen Worten.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch:

Eine sehr starke Frau braucht keine Muskeln. Sondern ein starkes Herz.

Das ist eine tolle Feststellung.
Verena hat ganz bestimmt ein starkes Herz.

Fazit:
Ein interessanter Einblick in ein eigentlich gar nicht so außergewöhnliches Leben.


Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar

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