#internet4kids oder 10 Tipps dein Kind mit dem Internet vertraut zu machen

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Bildrechte: Pixabay.com

Jedes Elternteil kommt irgendwann mal an den Punkt, an dem das Kind mit dem Internet in Berührung tritt.

Meist schaut Mama oder Papa ins Handy und der Nachwuchs will auch mal gucken. Schon beginnt die Reise in das WWW.

Aber wann darf es selbst mal surfen? Wie führt man die Kleinen an das Thema ran? Welche Gefahren birgt das gefährliche Netz für die Unwissenden?

Morgen ist der offozielle Tag der Kinderseiten.

Hier findest du viele kindgerechte Homepages ohne Werbung und viele Tipps für Eltern mit dem Umgang mit dem WWW mit Kindern.

 

Auch ich habe ein paar nützliche Tipps für dich gesammelt wie du deine Kinder auf der großen Reise durchs Internet begleiten kannst:

  • Gefahrenpotenziale erkennen:

–  Welche ungeeignete Inhalte gibt es?

–  Wieviel persönliche Daten sollte ich preisgeben?

– Gibt es Chat-Regeln?

– Woran erkenne ich Abzocke?

–  Wie vermeide ich eine Verletzung von Urheberrechten?

– Wo fängt Cybermobbing eigentlich an?

– Was wird alles im Netz gespeichert und bleibt hängen?

Antworten und mehr Ausführungen zu den Gefahren findet du bei dem Internet ABC

 

  • Gemeinsame Online-Erfahrungen sammeln:

Erste Schritte im Internet am besten zusammen mit dem Kind vornehmen.

Schaut euch zum Beispiel gemeinsam diese Sendung mit der Maus an, wie schnell Informationen im Internet unterwegs sind.

  •  Sei du der Kapitän im Datenmeer

Informiere dich über Spam, Cookies und Co und kläre deine Kleinen kindgerecht darüber auf. Einige Materialien zum Download dafür findest du in dem kostenlosen Link.

  • Nicht alles verbieten, was man nicht selbst kennt, sonst besteht die Gefahr vom Kind nicht ernst genommen zu werden.

Hier gibt es einen Ratgeber für Familien zum kostenlosen Download: Computerspiele in der Familie.

  • Ermutige dein Kind, Dinge kritisch zu hinterfragen und selbstbewusst auch einmal „gegen den Strom zu schwimmen“.

  • Lassen dir vom Kind Dinge erklären, die du selbst nicht kennst oder verstehst. Es ist ganz normal, dass wir als Erwachsene ab und zu auf Erklärungen der Kinder angewiesen sind. Gerade wenn es um das Internet geht, lernt man niemals aus.

Die Message ist einfach: Interessiere dich für dein Kind und was es da spielt, postet oder mit den Medien macht.

Zitat aus dem Buch „Digitale Hysterie“:

»Probier es doch erst einmal selbst aus, ehe du etwas dazu sagst.« Der Satz ist meiner Ansicht nach richtig und trifft einen Teil des Problems zielgenau: Etwas zu beurteilen, ohne es sich wirklich angesehen zu haben, ist fahrlässig und borniert.

Klasse fand ich in dem Buch die Erläuterungen zu den bekanntesten Spielen und deren Gefahreneinschätzung des Profis. So kann man sich selbst ein Bild machen, was gerade angesagt ist und was wirklich Gewaltpotenzial hat oder das Hirn verblödet.

Die ganze Rezension des Buches findest du im Blog: Digitale Hysterie – Warum Computer unsere Kinder weder krank noch dumm machen

  • Kinder können im Internet unerwünschte Inhalte finden (Gewalt, Rassismus, Pornografie etc.). Das kann das Kind verwirren und auch verstören. Stehe stets als Vertrauensperson zur Verfügung.

Ausschnitt aus dem Buch: Ab ins Netz (Vollständige Rezension im Blog)

»Kinder müssen sich in einem abgesteckten Rahmen ausprobieren können«, meint klicksafe-Referentin Rack. »Wichtig ist dabei, gleich am Anfang mit dem Kind zusammen klare Regeln aufzustellen. Auch, wenn das für die Eltern anstrengend sein kann.« Es sollte besprochen werden, welche Inhalte geteilt werden dürfen, wann das Kind die Eltern einschalten muss. Es muss lernen, Privateinstellungen zu benutzen, wie man jemanden blockieren oder melden kann. Es muss begreifen, dass keine Personen ohne Einwilligung gefilmt oder fotografiert werden sollen und keine Musik im Hintergrund laufen darf.
»Eine Möglichkeit, dem Kind die Regeln nahezubringen, ist die Was-Wäre-Wenn-Methode. Konkrete Situationen durchspielen und es überlegen lassen, welche Folgen die Postings oder Streamings haben könnten«, so die klicksafe-Referentin. Dazu gehört auch die Frage: Würdest du das Gleiche vor einer Gruppe von Fremden erzählen oder zeigen? Denn die Intimität des Jugendzimmers ist eine Illusion, wenn man seine Gefühle im World Wide Web ausbreitet.

  • Reagiere nicht „besserwisserisch“, wenn dein Kind in eine problematische Situation gerät, vor der du schon immer gewarnt hast.

 

  • Achte auf Alarmsignale. Dein Handeln ist gefragt, wenn dein Kind etwa nur mehr am Computer spielt, sich keine Freund/innen mehr melden oder die Schulleistungen rapide abfallen.

  • Stelle gemeinsame Regeln auf. Erkläre deinem Kind den Sinn von Regeln, damit es diese versteht und akzeptiert.

Hier findest du ein Muster für einen Vertrag zwischen dir und dem Kind um den Umgang mit dem Internet zu verhandeln.


Weitere Informationen für Eltern zum kostenlosen Download.:

Internet – Aber sicher

Abgemacht – Unsere Netzregeln

Boschüren und Downloads für Eltern von Saferinternet.at

Ganz viele Links zu guten Kinderseiten im Netz von Gutes Aufwachsen mit Medien

Kostenloser Medienkompetenztest ab 9 Jahren von Teachtoday


Nicht die Spielsachen machen Kinder zu Gewalttätern. Das machen die anderen Menschen.

(Jesper Juul, derStandard.at, 28.4.2013)


Vielen Dank an Swissblogfamily und AVM für die Inspiration zu diesem Text.

 

 

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