#Begegnungen oder #Worlddownsyndromeday #wdsd #downsyndrom #c21

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Bildrechte: ds-infocenter.de

Wir schauen immer nur auf das, was uns fehlt, statt auf das zu schauen, was wir haben.

Paul Tournier


Das Datum, 21.03., stellt die Trisomie am 21 Chromosom dar.

Manche interesiert das Thema gar nicht, mir dagegen ist es sehr wichtig über die Kinder und die Besonderheiten des Gendefekts zu informieren und zu berichten.

Gerade in der Zeit, da immer mehr Embrios abgetrieben werden, obwohl nicht geklärt ist, wie stark die Beeinträchtigungen eigentlich das ungeborene Leben später haben werden wird.

Das ist traurig und das tut mir in der Seele weh.

Wer mich und meinen Blog kennt, weiss wie sehr wir uns Kinder gewünscht haben und es lange lange nicht klappte.

Umso erfreulicher darf ich  bereits das dritte Mal eine Familie mit der Vertrautheit der Trisomie21 vorstellen und euch Mut machen, dass alle Kinder liebenswert und wertvoll sind.

2015 war die erfolgreiche Hauptdarstellerin aus dem Film „Be my Baby“, Carina Kühne, spontan hier zu Gast in meinen Blog und erzählte über Defitite und fehlenden Chancengleichheiten.

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Bildrechte: Carina Kühne

Immer heißt es:
Kinder mit Down-Syndrom können nicht viel lernen!
Kinder mit Down-Syndrom können nicht richtig sprechen!
Kinder mit Down-Syndrom sind immer fröhlich und glücklich!
Kinder mit Down-Syndrom sind stur!
Kinder mit Down-Syndrom müssen in Sondereinrichtungen!
Kinder mit Down-Syndrom leiden darunter und sind krank! usw.

Ich weiß:
Kinder mit Down-Syndrom können mehr lernen, als man ihnen zutraut!
Kinder mit Down-Syndrom können meist lernen, richtig zu sprechen!
Kinder mit Down-Syndrom sind auch manchmal traurig und unglücklich!
Kinder mit Down-Syndrom sind nicht sturer, als andere Kinder!
Kinder mit Down-Syndrom müssen Inklusion und Integration kennen lernen!
Kinder mit Down-Syndrom sind manchmal krank, aber das Down-Syndrom ist keine Krankheit unter der sie leiden!

Menschen mit Down-Syndrom erfahren immer wieder Diskriminierung und Ablehnung!

Ich wünsche mir so sehr, dass sich daran etwas ändert!

Carina Kühne


2016 war die liebe Martina, Mama von Jolina, bei mir zu Gast und berichtete über den eigentlich normalen Familienalltag einer 4 köpfigen Familie. Nur ein paar Besonderheiten unterscheidet sie von anderen. Welche? Liess selbst.

Auch bewies Martina Mut zur Lücke und hat ein schönes Motto dazu mitgebracht:

“I thought I would have to teach my child about the world. It turns out I have to teach the world about my child.”

Ich freute mich aber auch im Jahr 2017 mehr von Ben und seiner Familie zu lesen. Ich hab die Facebookseite entdeckt und war glücklich als Bens Mama den Gastbeitrag annahm.


Folgende passende Bücher zum Thema habe ich bereits im Blog vorgestellt:

Henri
Bildrechte: Randomhouse.de

Die Geschichte um den Jungen Henri mit i hat auch mich damals erreicht – durch den Medienrummel.

Nun habe ich Lust gehabt, die Sichtweise und die Verangenheit des liebenswerten Henri von seiner Mutter zu lesen.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch:

„Einer meiner Lieblingssätze stammt aus diesem Sminar, eine afrikanische Weisheit: Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Diesen Satz gibt uns die Referentin mit auf den Weg.“


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Bildrechte: Rowohlt Verlag

Das ganze Kind hat so viele Fehler von Sandra Schulz

Es geht um die Frage und die Gefühle einer Familie, die die Nachricht einer Trisomie in der Schwangerschaft mitgeteilt bekam und schildert die Erlebnisse und Erfahrungen damit.

Sehr gefühlvoll und sowohl aus ihrer Sichtweise als auch die männliche Ansicht ist zu lesen.

Das Buch kann denen Mut machen, die noch unentschlossen sind und mit ähnlichen Ängsten sich gerade herumschlagen müssen.


 

978-3-499-63269-3
Bildrechte: Rowohlt Verlag

Wenn ich mich im Spiegel ansehe, dann merke ich, dass ich Down-Syndrom habe. Ich gebe das Down-Syndrom gerne zu. Und ich fühle es auch ganz tief in mir. Wenn Menschen auf der Straße mich anschauen. Ein bisschen anders fühlt es sich an. An den Augen vielleicht. Oder am Herz? Nein, eigentlich fühlt man das Down-Syndrom nicht.

Verena Elisabeth Turin

Die Autorin schildert ihre Kindheit, Schulzeit mit der Inklusionsproblematik und Alltag. Aber auch die Liebe wird thematisiert.


 

Vielen Dank für die Inspiration zu diesem Beitrag an Kleinstadtlöwen

6 Kommentare

  1. Als blinde Mama kenne ich das nur zu gut, dass ich auf das nicht sehen reduziert werde. Das ich wie alle Eltern meiner Aufgabe „Leben mit Kindern“ Rechnung trage, meinen Alltag erledige, einen Beruf erlernt habe oder Workshops an Schulen gebe, erstaunt viele mehr als es die erste Mondlandung je getan hat.

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