Jedem Anfang wohnt ein verdammter Zauber inne @bastei_luebbe #Rezension

Bildrechte und Beschreibung: lübbe.de

ANDREA HARMONIKA

JEDEM ANFANG WOHNT EIN VERDAMMTER ZAUBER INNE

VOM SINN UND UNSINN MIT KINDERN

Andrea Harmonika leidet unter emotionaler Inkontinenz, faltet Jugendliche im Schwimmbad zusammen und zieht in ihrer Freizeit liebevoll Gemüse groß, das ihre Kinder dankend ablehnen. Manchmal fragt sie sich, ob aus ihnen wirklich verpimpelte Sitzpinkler werden, wenn sie auf jeden Kratzer ein Piratenpflaster klebt und findet, dass früher alles anders, und nicht besser war.

Brüllend komisch und mit schmerzlich hoher Treffsicherheit nimmt die 2-fache Mutter jeden noch so wunden Punkt ihrer Elternschaft aufs Korn. Ein Muss für alle Eltern und solche, die es werden wollen.

Meine Buchbewertung:

Ein humorvolles und liebevolles Buch über die Erfahrungen einer zweifachen Mutter.

Bereits über Twitter konnte ich die humorvolle Art von Andrea kennenlernen und das Buch hier war ein Must have für mich.

Erfrischend erzählt sie von einem Leben mit Kindern.

Ihre Kinder mögen 20 Minuten lange Lachtränen über einen Zeichentrick-Hai vergießen, der eine Hyäne und einen Einsiedlerkrebs um eine Vulkaninsel jagt.

Ja, das ist schon niedlich, welch unterschiedlichen Humor Kinder und Erwachsene haben.

Auch die klasse beschriebenen Notlügen einer Mama fand ich einfach gut.

Aber schließlich muss ich ja nicht nur das Überleben unserer Spezies, sondern auch das meiner Nerven sichern. Und das kann ich nur, wenn in genau diesem Flutschfinger jetzt leider, leider Alkohol drin ist.

Ich finde bestimmt auch nur noch Süßes mit Alkohol 🙂

Apropos Alkohohl. Den Schlafmangel zu beschreiben im Vergleich zum Lied „Alkohol“ von Grönemeyer war sehr witzig im Buch.

Es freute mich in meinem Jahr 2018 mit Jesper Juul, dass auch in dieser Familie der Familientherapeut eine Rolle spielt.

Neulich schrieb der dänische Familientherapeut Jesper Juul in der Huffington Post: »Um fruchtbare und tragfähige Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern aufzubauen, müssen die Erwachsenen die Führung übernehmen.« Er sprach von Gleichwürdigkeit und Fürsorge, von »dialogbasiertem Miteinander« und einer emphatischen Führungskultur, die idealerweise nicht nur in Familien, sondern auch in Kindergärten und Schulen, Sportvereinen und Unternehmen praktiziert werden sollte.


Auch das immer leidige Thema Essen mit Kindern taucht in einem Kaptel auf.

Fazit und Lieblingszitat:

Kurzum: So ein Auszeit-Hobby ist das reinste Elternparadies.


Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag und Netgalley für das kostenfreie Rezensionsexempar.

2 Kommentare

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