Scheiße bauen: sehr gut #Rezension @ThieneEsslinger @netgalleyde

Screenshot-2018-6-11 Scheiße bauen sehr gut Steinfeld, TobiasScheiße bauen: sehr gut

Hinreißend komischer und warmherziger Coming-of-Age-Roman ab 12 Jahren für alle Fans von „Fack ju Göhte“.

Paul ist faul. Und stolz darauf, dass er trotzdem irgendwie durchs Gymnasium kommt. Aber jetzt steht das Schnupperpraktikum in der Förderschule an. Den ganzen Tag Sabberlätzchen wechseln und Hintern abwischen? Nicht mit Paul! Als er für den neuen Schüler Per gehalten wird, beschließt er spontan, diese Rolle anzunehmen. Schließlich stehen Chillen im Whirlpool und Videospiele auf dem Stundenplan. Sogar mit seinen neuen „Mitschülern“ kommt Paul gut klar. Doch was, wenn er auffliegt? Auch auf der Förderschule gibt es keine Eins fürs Scheißebauen, oder?

Tobias Steinfeld

Tobias Steinfeld wurde 1983 in Osnabrück geboren. Während seines Studiums jobbte er als Inklusionshelfer an einer Förderschule. Heute leitet er Schreibwerkstätten für Jugendliche und schreibt selbst Geschichten. Als sein erstes Stück auf die Bühne kam, rief seine ehemalige Grundschullehrerin ungläubig und stolz bei seiner Mutter an: „Ist das wirklich von Tobias?“.

„Scheiße bauen: sehr gut“ ist sein Romandebüt und wurde unter anderem mit dem Mannheimer Feuergriffel-Stipendium ausgezeichnet. Er lebt derzeit in Düsseldorf.

 

Meine Bewertung:

Der Text ist ein geniales Jugendbuch in moderner Sprache.

Altersangabe mit 12 Jahren ist authentisch. Es passt voll in die unmotivierte und faule Welt der Teenager rein.

Der Schüler Paul gibt sich als einen behinderten Förderschüler aus anstatt dort sein 3wöchiges Gymnasialpraktukum abzusovieren.

Probleme sind vorprogrammiert. Aber auch sehr humorvolle Anekdoten und witzige Verstrickungen sind an der Tagesordnung.

Die einfache Erzählsprache und kurzen Kapitel macht Spaß beim Lesen.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch:

…schaue ich jetzt auf ein Poster, das an der Wand hinter Bodos Pult hängt. Man kann Kinder nicht erziehen. Sie machen sowieso alles nach, steht da drauf. Komischer Satz. Und als ich so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass ich Per nachmache.


Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag und Netgalley für das kostenfreie Rezensionsexemplar

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