Hey Siri willst du mich heiraten? #Rezension @Fischer_Presse

Bildrechte und Beschreibung: Fischerverlage. de

Hey Siri, willst du mich heiraten?

Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen meinem autistischen Sohn und seinem Handy

Eine bezaubernde Liebeserklärung an eine Maschine – und an einen ganz besonderen Jungen.
Gus ist 13 Jahre alt und Autist. Seine große Leidenschaft sind Wetterbeobachtungen, doch mit seinen Fragen überfordert er seine Mutter regelmäßig. Bis diese zufällig auf Siri stößt, Apples persönliche iPhone-Assistentin. Nicht lange, und Siri wird Gus‘ beste Freundin – immer ansprechbar, stets freundlich und nie um eine Antwort verlegen. Doch Siri stillt nicht nur Gus‘ Hunger nach Daten und Fakten, sondern sie hilft ihm auch, besser zu kommunizieren …


„Ach, das macht nichts, ich lese ja sowieso nie, was du schreibst.« Zu p diesem Zeitpunkt ging es darum, ob er einen Teil des Honorars bekäme, und ein kurzer Blick auf seinen Google-Suchverlauf förderte den Suchbegriff »Film-Option« zutage.“ Buchzitat


Diese Familiengeschichte um die Zwillinge Gus und Henry wird sehr humorvoll von deren Mutter hier erzählt und erscheint heute ganz druckfrisch.

Gus wird Autismus diagnostiziert und verändert damit das komplette Familienleben.

Verschiedene Lebensthemen werden mehr oder weniger besorgt von der Autorin dargelegt.

„Wir tauchen ab in unsere Smartphones, Smartwatches oder in was auch immer als nächstes smartes Gerät erfunden wird, und dabei ist die Versuchung nur allzu groß, den direkten Draht zu unseren Mitmenschen zu verlieren. Es ist heute nicht allzu schwierig, sich ein bisschen einsam zu fühlen.“ Buchzitat

Auch der Umgang mit den digitalen Medien bleibt ihr nicht erspart.

Welche Rolle Siri in Gus Leben spielt wird allerdings erst in Kapitel 10 so richtig im Buch beschrieben.

Dann musste ich erst mal nach dieser tollen Sängerin googlen, die in dem Buch so hoch gelobt wird.

Dann sind Sie wirklich zu bedauern, denn Laurie Berkner ist tatsächlich eine großartige Sängerin und Komponistin. Sie produziert nicht den üblichen Kinderliedermist, bei dem einem die Ohren bluten, ihre Musik ist so mitreißend, dass ich den Verdacht habe, dass Leute sich von Bekannten die Kinder ausleihen, nur um auf ihre Konzerte gehen zu dürfen. Buchzitat

Welche Beziehung sie zu der Band und der Sängerin haben wird erst bewusst, als sie die Webseite »Autism Daddy« von Laurie empfohlen bekommt.

Fazit:

Ein humorvoller Einblick in eine besondere Familie.


Vielen Dank an den Fischerverlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

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