Ich vernichte dich #Rezension @tagesfang

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Bildrechte und Beschreibung: Fischerverlage.de

Brad Parks

Ich vernichte dich

Melanie ist eine gute Mutter. Sie liebt ihr Kind und ihren Mann. Doch jetzt hat man ihr den Sohn genommen.
Ihre Wohnung wurde durchsucht. Sie soll Kokain im Kinderzimmer versteckt und ihr Kind im Internet zum Verkauf angeboten haben. Haltlose Vorwürfe, aber wie kann sie sich davon befreien? Jemand will sie vernichten. Jemand, der die Macht dazu hat. Hat sie überhaupt eine Chance?

Die Katastrophe lauert an diesem Montagabend vor dem Haus der Tagesmutter, als Melanie mit den Worten überfallen wird: „Ihr Sohn ist nicht hier. Er befindet sich in der Obhut des Sozialamtes.“
Für die junge Mutter bricht ihre heile Welt zusammen: Sie wird beschuldigt, ihren Sohn vernachlässigt zu haben, mit Kokain zu dealen, den Stoff im Kinderzimmer gelagert zu haben und darüber hinaus auch noch ihr Kind im Internet zum Verkauf angeboten zu haben.

Haltlose Vorwürfe, aber wie kann sie ihre Unschuld beweisen? Und wichtiger noch: Wer will sie auf diese Weise vernichten? Wer will ihr so viel Böses, ihr Leben in Trümmern sehen?

Als Melanie auf eigene Faust der Sache auf den Grund geht, steht sie vor einem schier übermächtigen Gegner, der alles tun wird, damit sie keine Chance hat.

Ein intensiver und fesselnder Thriller des vielfach ausgezeichneten Erfolgs-Autor Brad Parks („Nicht ein Wort“)

Meine Buchbewertung:

Das Ende November druckfrische Buch habe ich regelrecht verschlungen.

Es liest sich gut und die Seiten fliegen nur so dahin. Als Mutter tut mir die junge Frau mit einer schlimmen Vergangenheit leid, dass sie machtlos ihr Kind verloren hat. Nun wird es spannend.

Anschaulich wird die häusliche Gewalt von Melanie beschrieben, die Angst um ihre hart erkämpfte Sicherheitszone.

Der letzte Satz auf der Seite 65 wirft eine ganz neue Sicht auf den Fall. Arme Melanie.

Dieser Teufelskreis hört wohl gar nicht mehr auf.

Wahnsinn, dass ein männlicher Autor an die Stillbrüste und das Abpumpen der Muttermilch der Mel denkt und anschaulich beschreibt welchem emotionalen Druck sie als Mutter ausgeliefert ist.

uiuiui, im Polizeirevier geht ja so einiges schief. Wo sind die Drogen geblieben? Was führt Kempe im Schilde?

Jetzt heisst es Beweise sammeln und sich auf die Gerichtsverhandlungen gut vorzubereiten. Beide Seiten, Staatsanwaltschaft und Melanies Anwalt arbeiten mit Hochdruck daran.

Fazit:

Spannung mit happy end


Vielen Dank an den Fischerverlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar

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