der kleine Homo Sapiens kann’s #Rezension

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Bildrechte und Buchbeschreibung: Beltz.de

Der kleine Homo sapiens kann’s!

Die natürliche Kompetenz und Selbstständigkeit von Kindern stärken

Wer den evolutionären Code seines Kindes versteht, hat es im Familienalltag leichter. Jedes Neugeborene kommt mit einer natürlichen Anlage zur Welt: Es weiß selbst genau, wann es Schutz, Nahrung oder Ruhe braucht, und sendet die entsprechenden Signale aus. Wenn sie nicht richtig verstanden werden, sind Kinder verunsichert – und Eltern tappen in Erziehungsfallen. Aber das muss nicht sein! Anhand zahlreicher Situationen aus dem Familienalltag erklärt die erfahrene Pädagogin Rita Messmer, wie Eltern die natürliche Kompetenz ihres Kindes fördern können. Stets nach der Devise »Weniger ist mehr«, denn permanente Unterstützung stört die evolutionäre Entfaltung des kleinen Homo sapiens. Verblüffende Beispiele von Messmers Expeditionen in die entferntesten Winkel der Erde zeigen, wie selbstständig bereits Kleinkinder sind, sobald Eltern ihre angeborenen Instinkte kennen und nutzen.

Meine Buchbewertung:

Das Buch habe ich gern gelesen und neue Impulse erhalten im Verhalten zu meinen Kindern.

Und da alles, was für unser restliches Leben überlebenswichtig ist, sich in der allerersten Zeit ausbildet, müssen Eltern darauf achten, dass das soziale Nervensystem die nötigen Impulse bekommt und möglichst stabil und sicher reagieren kann.

-Buchzitat-

Hier bekommt man einen Einblick, wie die kleinen Menschenwesen so ticken, welche Lernerfahrung sie brauchen um ein stabiles mentales Denken zu erlangen.

Es sind die Eltern, die die Werte und Normen in der Familie festlegen, sie können das nicht dem Kind überlassen. In diesem Fall handelt es sich nicht um Manipulation, sondern um Beeinflussung

Das finde ich ein ganz wichtigen Punkt.

Ich habe auf der Straße beobachtet, als ich noch keine Kinder hatte, dass Eltern den Kindern die Entscheidung über die Richtung des gemeinsamen zu laufenden Weges selbst überlassen haben. Dann entschied es sich für einen anderen möglichen Weg als die Mutter das gedacht hatte. Nun fing sie an das Kind zu bequatschen, dass es doch besser sei den einen Weg zu laufen als den anderen usw.

Hallo? Dann entscheide doch gleich selbst, liebe Mama. Das konnte ich damals schon nicht verstehen.

Auch weinen und weinen lassen ist immer son ein sensibles Thema. Im Buch gibt es viele mögliche Wege um gut damit umzugehen. Ein Patentrezept gibt es nicht, dafür ist jedes Kind unterschiedlich. Das führt die Autorin ebenfalls auf.

Es ist eine dem Menschen gegebene Möglichkeit, zu entladen. Nur der Mensch kennt Tränen. Folglich ist es ein gutes Ventil. Wenn uns tatsächlich zum Weinen zumute ist – dann sollten wir besser die Tränen fließen lassen –, denn das tut sooo gut!
Das Beste ist also in diesem Moment, gar nichts anderes zu unternehmen, als das Baby in den Arm zu nehmen und ihm zu vertrauen, dass es jetzt das einzig Richtige tut, nämlich zu weinen. Dabei kann ich ihm sagen: »Komm, ich hör dir zu – erzähl mir deinen Schmerz.« Je ruhiger und gelassener ich dabei bleibe, umso mehr helfe ich meinem Kind.

-Buchzitat-

Fazit:

uga uga Tanz bei Trotzanfällen. Sie lenken durch Stampfen, Aussprache und Bewegung ab. Das muss ich selbst mal mit meinen Kindern in dieser Situation probieren.


Vielen Dank an den Beltz Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

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